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03.07.2009 13:25

"Neglect und Sucht" an der Universität Bamberg - 6. Bamberger Neuropsychologie-Tag präsentiert Forschungsergebnisse

Dr. Monica Fröhlich Dezernat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Der Bamberger Neuropsychologie-Tag stellt der Öffentlichkeit bereits seit 2003 aktuelle Forschungsergebnisse vor. Am 10. Juli widmet sich der 6. Bamberger Neuropsychologie-Tag zwei Schwerpunktthemen: Neglect und Sucht. Tagungsort ist der Hörsaal 232/N im Gebäude Markusplatz 3. Die Veranstaltung wird organisiert von Prof. Dr. Stefan Lautenbacher (Professur für Physiologische Psychologie), Prof. Dr. Jörg Wolstein (Professur für Pathopsychologie) und Dr. Armin Scheurich (Universitätsklinikum für Psychatrie, Mainz) und beginnt um 9 Uhr.

    Symposien und Referate informieren über den derzeitigen Kenntnisstand zu Neglect und dessen Behandlungsmöglichkeiten sowie über den Stand der Forschung und eine neuropsychologisch begründete Therapie von Suchtkrankheiten. Außerdem wird es Vorträge aus Sicht der Neuropsychologie über die Alltagsdroge Alkohol, über die weit verbreiteten illegalen Drogen Cannabis und Ecstasy und schließlich über Opiate geben.

    Die Referenten sind Experten aus ganz Deutschland, deren Arbeitsfelder im Bereich moderner und neuropsychologisch begründeter Diagnostik- und Therapieverfahren im Suchtbereich liegen.

    Zu den Begriffen Neuropsychologie und Neglect
    Die Neuropsychologie ist eine klinische Wissenschaft, die die Auswirkungen von funktionellen und strukturellen Störungen des Gehirns auf das Verhalten und Erleben erforscht. Beispiele sind Schlaganfall, Demenz, Epilepsie, aber auch Schizophrenie und Depression.
    Der Neglect tritt häufig nach Schlaganfällen auf und ist eine eindrucksvolle Veränderung in der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, wobei der Patient einen Teil des Raumes völlig vergessen zu haben scheint. Personen und Dinge werden dort einfach übersehen und nicht beachtet.

    Kontakt:
    Professur für Physiologische Psychologie
    Gisela Heidinger
    Markusplatz 3
    96045 Bamberg
    Tel.: 0951/863-1847
    Fax: 0951/863-1976
    E-Mail: physiolpsych@uni-bamberg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin, Psychologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Kooperationen
    Deutsch


     

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