"Nun sind alle Professoren am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) berufen", freut sich Prof. Michael Brand, Direktor des Zentrums. Mit der Berufung von Prof. Dr. med. Martin Bornhäuser für Translationale Biomedizinische Forschung im Juli 2009 und von Prof. Dr. Carsten Werner im Bereich der Biofunktionellen Polymermaterialien vor wenigen Monaten bekommt das CRTD hochkarätigen Zuwachs. Die beiden Professoren komplettieren das Team der führenden Köpfe, drei Professoren sind bereits seit 2007 am CRTD: Prof. Dr. Ezio Bonifacio mit der Professur für Präklinische Stammzelltherapie forscht im Bereich Diabetes, Prof. Dr. Gerd Kempermann (Professur für Regenerationsgenomik) beschäftigt sich mit adulter Neurogenese und Prof. Dr. Elly Tanaka untersucht Tiermodelle der Regeneration.
Der neue CRTD Professor Carsten Werner ist am 1. September 2008 zum Professor für Biofunktionelle Polymermaterialien berufen worden. Die Professur wird von CRTD/TU Dresden und Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) gleichermaßen getragen. Carsten Werner ist einer der Gründer des Max-Bergmann-Zentrums für Biomaterialien und Sprecher der Technologieplattform im CRTD. Forschungsschwerpunkt seiner Arbeitsgruppe im Rahmen des CRTD ist die Entwicklung von bioaktiven Polymer-Matrices zur Stimulation von Regenerationsprozessen. Darüber hinaus beschäftigt sich Carsten Werner auch mit Ladungs- und Strukturbildungsprozessen an Polymermaterialien sowie mit blutverträglichen Beschichtungen.
Prof. Dr. med. Martin Bornhäuser ist seit 1. Juli 2009 neuer Professor am CRTD für Translationale Biomedizinische Forschung. Martin Bornhäuser leitet den Bereich Stammzelltransplantation in der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus. Besondere Erfahrungen bestehen in Dresden im Bereich der Fremdspendertransplantation sowie der Transplantation bei älteren Patienten (> 60 Jahre) nach dosisreduzierter vorbereitender Chemotherapie. Ein wesentlicher Schwerpunkt in der Arbeit von Martin Bornhäuser ist die Optimierung der Therapie von Abstoßungsreaktionen (Graft-versus-Host Reaktion) und die Immuntherapie mit Spenderlymphozyten. Forschungsschwerpunkt ist weiterhin die Entwicklung neuer zellulärer Therapeutika für den klinischen Einsatz. Aus dem Knochenmark gewonnene mesenchymale Stammzellen stellen dabei die am häufigsten in klinischen und im Labor stattfindenden Studien eingesetzte Präparation dar. Wichtige Voraussetzung für die klinische Umsetzung zellulärer Therapien ist ein Herstellungsbereich für Blutstammzellen und das von Prof. Bornhäuser geleitete Reinstraumlabor (GMP-Labor). Inzwischen werden die in diesem Bereich hergestellten mesenchymalen Stammzellen in Kooperation mit anderen Klinikbereichen u.a. für die Besiedlung von Implantaten für Knochenersatz eingesetzt.
Hintergrund: DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD)
Das CRTD wurde im Oktober 2006 als das Exzellenzcluster der TU Dresden "From Cells to Tissues to Therapies" in der Exzellenzinitiative des Bundes bewilligt und ist bisher das einzige in den neuen Bundesländern. Die Forschung im Zentrum hat zum Ziel regenerative Therapien für Krankheiten, wie Diabetes, Parkinson, oder Herz-Kreislauferkrankungen zu entwickeln. Das CRTD hat einen interdisziplinären Netzwerkcharakter mit etwa 80 Mitgliedern aus verschiedenen Forschungseinrichtungen Dresdens und mehreren Partnern aus der Wirtschaft.
Kontakt für Journalisten:
Katrin Bergmann, Pressesprecherin CRTD
Tel.: 0351 463 40347, E-Mail: katrin.bergmann@crt-dresden.de,
Michael Brand, Direktor des CRTD
Tel.: 0351 463 40345, E-Mail: michael.brand@crt-dresden.de
http://www.crt-dresden.de DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien
Prof. Martin Bornhäuser
Quelle: Bornhäuser
Prof. Carsten Werner
Quelle: Copyright: Bergmann / CRTD
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Medizin
regional
Organisatorisches, Personalia
Deutsch

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