Die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle hat gestern (3. Juli 2009) bei bestem Sommerwetter ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Bei den mehr als 300 Veranstaltungen wurden insgesamt rund 20.000 Besucher gezählt. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und 21 beteiligte Forschungseinrichtungen hatten für die neugierigen Nachtschwärmer ihre Türen von 18 bis 1 Uhr geöffnet und zudem ein attraktives Rahmenprogramm angeboten. Auch überregional wurde die Wissenschaftsnacht wahrgenommen: Das ARD-Nachtmagazin berichtete live aus Halle.
"Wir haben eine tolle Werbung für den Wissenschaftsstandort Halle erlebt", erklärte MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock. "Viele gut besuchte Labore und zahlreiche Vorträge vor vollen Sälen zeugen davon, dass das Fachinteresse der Besucher sogar weiter gestiegen ist." Mit 20.000 Veranstaltungsbesuchen wurde das Vorjahresniveau wieder erreicht - wobei natürlich viele Gäste mehrere Angebote nutzten. Auch Schüler zeigten reges Interesse an der 8. Langen Nacht der Wissenschaften. Sie kamen zum Beispiel in großer Zahl zur Nachtsprechstunde der Allgemeinen Studienberatung und informierten sich aus erster Hand bei den Studienbotschaftern der Universität.
Erstmals wurde die Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Von-Seckendorff-Platz, also auf dem Weinberg Campus, eröffnet. "Damit ist der Hightech-Campus, der alle führenden Forschungseinrichtungen vereint, stärker ins Blickfeld gerückt", freute sich Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Halle.
Als Besuchermagneten erwiesen sich erneut die zahlreichen Angebote für Kinder und Jugendliche. So verzeichnete die "Straße der Experimente" im Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) einen noch besseren Besuch als im Vorjahr, mehr als 800 vorwiegend junge Besucher fanden den Weg dorthin. Bei den hohen Temperaturen wurden zudem Veranstaltungen in kühlen Räumlichkeiten dankbar angenommen, zum Beispiel im Löwengebäude am Universitätsplatz. Dort bewegte sich stetig ein Besucherstrom treppauf, treppab, die Gäste konnten u. a. auf einer historischen Druckerpresse ein Holzschnittmotiv drucken. Auch zahlreiche Vorträge in den Gebäuden rund um den Universitätsplatz fanden ein großes Publikum. Auf den beiden Bühnen lief nahezu ununterbrochen ein buntes Unterhaltungsprogramm - und nicht nur dort. So sorgte eine Open-Air-Theaterdarbietung im Seminar für Slavistik für Begeisterung bei den Zuschauern.
Vom Erfolg der Wissenschaftsnacht zeugt auch das gestiegene Medieninteresse. Unter anderem waren vier TV-Teams beim Veranstaltungsreigen unterwegs, das MDR-Fernsehen berichtete in seinen Abendnachrichten live aus dem IPB, das ARD-Nachtmagazin ebenfalls live aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
Ermöglicht wurde die Wissenschaftsnacht auch diesmal durch die breite Unterstützung zahlreicher Sponsoren, darunter die Stadtwerke Halle GmbH (als Hauptsponsor), die Dow Olefinverbund GmbH und die TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH. Zu den Unterstützern zählten auch das Magazin ZEIT Wissen, die Mitteldeutsche Zeitung und der Kulturfalter Halle.
Ansprechpartner:
Carsten Heckmann
Leiter der Pressestelle, Pressesprecher
Telefon: 0345 55 21004
E-Mail: carsten.heckmann@verwaltung.uni-halle.de
Internet: http://www.pr.uni-halle.de
http://www.icu.uni-halle.de Der MLU-Blog mit Texten und Bildern von der 8. Langen Nacht der Wissenschaften
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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