Die Wissenschaft geht ins Netz. Neu erschienen: Heft 21/2009 der "GEGENWORTE"

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06.07.2009 09:56

Die Wissenschaft geht ins Netz. Neu erschienen: Heft 21/2009 der "GEGENWORTE"

Gisela Lerch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Die Frühjahrsausgabe der Zeitschrift "Gegenworte. Hefte für den Disput über Wissen", die von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird, trägt den Titel "Die Wissenschaft geht ins Netz. Publizieren und Kommunizieren im Zeitalter des Internets".

    Im Zentrum der Ausgabe stehen die aktuellen Debatten um Open Access und die umstrittene Digitalisierung von Druckwerken, wie sie etwa Google flächendeckend verfolgt. Die unterschiedlichen Publikationsstrategien werden aus der Sicht verschiedenster Disziplinen und mit vielfältigen Perspektiven thematisiert, also der Netznutzer, der Lehrenden und Lernenden, Schreibenden und Forschenden, der Bibliotheken, Verlage und Juristen. Für und wider Open Access streiten Siegfried Großmann, Martin Grötschel, Joachim Lügger, Volker Gerhardt, Marco Scheider, Sabine Cofalla und Roland Reuß.

    Niels C. Taubert sucht die Wahrheit zwischen Gutenberg-Galaxis und World Wide Web. Peter Weingart und Martina Franzen imaginieren die Auswirkungen des Impact-Faktors. Das Internet als Zitatquelle untersuchen Christiane Fritze und Gerald Neumann. Bruno Bauer sondiert die ökonomischen Grundlagen der virtuellen Archive.

    Karin Hollricher unternimmt einen interdisziplinären Rundgang um den Wandel der Publikationskulturen, und Wolfert von Rahden entdeckt Fallstricke für Wissenschaftsredakteure. Muse und Muße beschäftigen Jochen Hörisch. Heiko Michael Hartmann verteidigt die Poesie in prosaischen Zeiten. Lambert Grosskopf gibt den juristischen Rat, sich nicht ohne Erlaubnis auf die Schultern von anderen zu stellen. Um wissenschaftliche Qualität in digitalen Medien machen sich Anita Langenhorst und Gerd Fritz keine Sorgen.

    Weitere Beiträge beschäftigen sich mit wissenschaftlichen Webblogs (Annette Leßmöllmann und Beatrice Lugger) und Wikipedia (Martin Haase), fragen nach der Bild-Identität im Internet (Matthias Bruhn) und fahnden nach Genen im Netz (Simone Rödder). Mit Einführung, Dokumentation und Bildern von Floris Neusüss.

    Leseproben und die Inhaltsverzeichnisse der bisher erschienenen Nummern finden Sie im Internet unter http://www.gegenworte.org/. Der Preis pro Heft beträgt EUR 10,- zzgl. EUR 3,- für Porto und Verpackung pro Bestellung.

    Presseexemplare sind erhältlich über den Akademie Verlag Berlin (030-42200640 oder gericke@akademie-verlag.de). ISSN 1435-571 X, 88 Seiten, 10 Euro.

    Pressekontakt:
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Gisela Lerch, Leitung Referat Information und Kommunikation
    Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
    Tel. 030/20370-657
    Fax: 030/20370-366
    E-Mail: glerch@bbaw.de


    Weitere Informationen:

    http://www.bbaw.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Philosophie / Ethik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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