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07.07.2009 10:58

Carmen Stadelhofer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet - Ministerin Stolz: ZAWiW Erfolgsmodell weit über Grenzen hinaus

Willi Baur Pressestelle
Universität Ulm

    Carmen Stadelhofer, Geschäftsführerin des Zentrums für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm, ist am Montag mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

    "Sie hat die höchst erfolgreiche Arbeit des ZAWiW maßgeblich mitgestaltet, gefördert und geprägt", sagte Baden-Württembergs Sozialministerin Dr. Monika Stolz bei der Verleihung im Foyer des Ulmer Rathauses. Insbesondere die Weiterbildungsveranstaltungen für Menschen vor allem im dritten Lebensabschnitt seien "ein Erfolgsmodell weit über die Grenzen hinaus".
    Den Umgang mit dem Alter bezeichnete Stolz mit Blick auf die demographische Entwicklung als zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Zugleich gestalte sich der letzte Abschnitt im Leben zunehmend vielfältiger. "Dass wir eine neue Philosophie der zweiten Lebenshälfte benötigen, hat Carmen Stadelhofer schon von Jahren erkannt", stellte die Ministerin in ihrer Laudatio fest. Dabei habe sie zahlreiche Projekte und Arbeitskreise initiiert und konzipiert, für ältere Menschen insbesondere, aber auch zur Zusammenarbeit von Senioren und Jugendlichen. Neben den Jahreszeitenakademien das europäische Netzwerk "Learning in Later Life" zum Beispiel, das Ulmer Lernnetzwerk KOJALA, Seniorinnen und Senioren im Internet und einige weitere Projektgruppen mehr. Darüber hinaus hat sich Stolz zufolge das ZAWiW als wichtiges Bindeglied zwischen der Uni und der Ulmer Bevölkerung entwickelt. "Pionierarbeit geleistet" habe Stadelhofer von 1987 bis 1994 als wissenschaftliche Leiterin des Modellprojekts Frauenakademie. "Das war mit jahrelanger intensiver Arbeit verbunden, die Carmen Stadelhofer mit viel Herzblut geleistet hat", so die Sozialministerin abschließend.
    Ulms Universitätspräsident Professor Karl Joachim Ebeling ("Frau Stadelhofer kann auf eine ungewöhnliche Karriere zurückblicken") würdigte die seit 1984 in Ulm tätige Wissenschaftlerin als "Grenzgängerin" in vielerlei Hinsicht, in ihrem Aufgabengebiet ebenso wie in ihrer Arbeit für junge und ältere Menschen gleichermaßen und mit ihren Kontakten über Ländergrenzen hinweg. "Sie versteht es, zu vermitteln und die Menschen zu überzeugen", erklärte Ebeling auch mit Blick auf die vom ZAWiW eingeworbenen beachtlichen Drittmittel.
    Oberbürgermeister Ivo Gönner hatte eingangs vor allem die von Stadelhofer aufgebauten Kontakte zu osteuropäischen Partnern angesprochen, unter anderem den sehr erfreulich anlaufenden Austausch mit einer Gruppe im russischen Kursk. "Sie hat sich die hohe Auszeichnung im wahrsten Sinne des Wortes verdient", befand das Stadtoberhaupt.
    Carmen Stadelhofer ("Den Wechsel nach Ulm habe ich nie bereut") umriss schließlich die Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre, von den ersten Wünschen in Sachen Weiterbildung bis zu den heutigen Angeboten des ZAWiW, erinnerte an erste Begegnungen mit dem Internet wie dessen heutige Bedeutung auch für die Arbeit des Zentrums und dankte den vielen Partnern, ohne deren Unterstützung die erfolgreiche Entwicklung des ZAWiW so nicht möglich gewesen wäre. Nicht selten, ließ die Geschäftsführerin durchblicken, seien bekanntlich unterschiedlichste Widerstände zu überwinden gewesen. So versicherte sie denn auch: "Meine Arbeit war schon eine echte Herausforderung."


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Carmen Stadelhofer (Mitte) ist am Montag das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Die Auszeichung vorgenommen hat Baden-Württembergs Sozialministerin Dr. Monika Stolz. Rechts Stadelhofers Ehemann.


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