Lese- und Schreibfertigkeiten sind unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Obwohl der Besuch des allgemeinbildenden Schulsystems verpflichtend ist, finden sich auch heute noch zahreiche Erwachsene, die Lesen und Schreiben nur unzureichend beherrschen. Allein in Deutschland wird die Dunkelziffer an Menschen mit gravierenden Schriftsprachdefiziten auf mehrere Millionen geschätzt. Der Studientext "Funktionaler Analphabetismus - Forschungsperspektiven und Diskurslinien" beschreibt den nationalen und internationalen Forschungsstand zum Phänomen des funktionalen Analphabetismus.
Steffen Kleint grenzt Begrifflichkeiten voneinander ab und veranschaulicht Argumentationsstränge. Damit schafft er eine fundierte Basis zur Entwicklung neuer Perspektiven und Ansätze für die weitere empirische und theoretische Erforschung von Lese- und Schreibfertigkeitsdefiziten. Fachkräfte und Studierende der Erwachsenenbildung sowie interessierte Akteure im Umfeld der Alphabetisierungsprogramme erhalten hier ein theoretisches Fundament für wissenschaftliche Studien oder die praktische Projektarbeit.
Der Autor
Steffen Kleint ist pädagogischer Programmleiter bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
Steffen Kleint
Funktionaler Analphabetismus - Forschungsperspektiven und
Diskurslinien
Reihe: Studientexte für Erwachsenenbildung
Reihenherausgeber: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2009
103 Seiten, 18,90 Euro
Bestell-Nr. 42/0025
ISBN 978-3-7639-1975-8
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Pädagogik / Bildung, Psychologie
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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