Seit Jahrzehnten werden hohe Summen in Informationstechnologie (IT) investiert. So betrugen die IT-Investitionen in den USA 2003 3,5% des Sozialproduktes und in vielen Unternehmen finden sich zum Teil millardenschwere IT-Großprojekte. Doch ist die IT dies auch wert und kann sie überhaupt einen eigenen Beitrag zur Wertschöpfung in Unternehmen leisten? Etliche Studien zeigen erstaunlich widersprüchliche Ergebnisse und stellen negative, neutrale oder auch positive Zusammenhänge zwischen IT-Investitionen und Erfolgskennzahlen fest.
In seiner Antrittsvorlesung "Brauchen wir Informationstechnologie?" wird Prof. Dr. Tim Weitzel ein Modell zur Erklärung des Wertbeitrages der IT theoretisch entwickeln und empirisch überprüfen. Die Ergebnisse helfen, den Zusammenhang zwischen IT und Organisationszielen besser verstehen und gestalten zu können.
Die Veranstaltung findet am 9. Juli um 18 Uhr in der Feldkirchenstraße 21, Raum 135, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Prof. Dr. Tim Weitzel ist Inhaber des Lehrstuhls für Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg. Zuvor promovierte er zum Thema Standards in Informationsnetzen am Institut für Wirtschaftinformatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt, wo er seit 1998 für die Forschungsbereiche Standards und Netzwerke, Informationssysteme in Personalprozessen, E-Finance, Outsourcing und IT Business Alignment verantwortlich war. Daneben leitete er verschiedene Forschungs- und Beratungsprojekte in Deutschland und den USA zu den Themen XML, EDI, Standardisierung, E-Recruiting, B2B-Integration und Wertbeitrag durch Informationstechnologie. Prof. Dr. Weitzel ist Autor über 100 nationaler und internationaler Veröffentlichungen sowie mehrerer Fachbücher.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Wirtschaft
regional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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