Frankfurter Gerontopsychologin erhält Innovationspreis für neues Betreuungskonzept.
Der renommierte Cäcilia-Schwarz-Förderpreis für Innovation in der Altenhilfe wurde dieses Jahr an die Frankfurter Gerontopsychologin Dr. Julia Haberstroh vom Klinikum der J.W. Goethe Universität verliehen. Dr. Haberstroh forscht und arbeitet an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Johannes Pantel. Die Auszeichnung erhält sie für ihr Projekt "Tandem im Pflegeheim", das von der BHF-Bank-Stiftung gefördert wurde. Tandem steht für "Trainingsangebote zur Kommunikation in der Betreuung demenzkranker Menschen". Durch gezieltes Kommunikationstraining von Altenpflegern sollen die Bedürfnisse Demenzkranker noch besser und schneller erkannt werden. Stärkerer Informationsaustausch und die engere Zusammenarbeit unter Pflegern sind weitere Ziele des Projekts. "Wir haben 'Tandem im Pflegeheim' vor allem im Hinblick auf die Alltagstauglichkeit für Pflegeheime entwickelt, damit die Inhalte auch tatsächlich im Pflegealltag umgesetzt werden können", erklärt Dr. Haberstroh.
Der Cäcilia-Schwarz-Förderpreis steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Preis wendet sich an Wissenschaftler, die in einer bedeutenden wissenschaftlichen Arbeit innovative Entwicklungen, neue Wege, Methoden und Erkenntnisse in der Altenhilfe aufzeigen. Dadurch soll älteren Menschen für lange Zeit ein hohes Maß an selbstständiger Lebensweise ermöglicht werden. Ausgezeichnet werden hervorragende Forschungsarbeiten, die auch konkrete Vorschläge zur Einführung und Anwendung dieser Methoden im Alltag unterbreiten.
Die feierliche Übergabe fand am 18. Juni 2009 in Berlin statt. Der mit 5.000 € dotierte Förderpreis wird vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. verliehen, einem Zusammenschluss der öffentlichen und freien Träger sozialer Arbeit. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u. a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme und der Pflege und Rehabilitation.
Frankfurt am Main, 8. Juli 2009
Für weitere Informationen:
Prof. Dr. med. Johannes Pantel
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 - 7094
Fax: (0 69) 63 01 - 5189
E-Mail: johannes.pantel@kgu.de
Internet: www.kgu.de
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fon: (0 69) 63 01 - 77 64
Fax: (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet: http://www.kgu.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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