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10.07.2009 11:45

Wissenschaftsrat - Beitrag des Georg-Eckert-Instituts zur internationalen Verständigung von gesamtstaatlicher Bedeutung

Dr. Christiane Kling-Mathey Geschäftsstelle
Wissenschaftsrat

    In der Schulbuchforschung genießt das 1975 gegründete Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig heute national wie international hohe Wertschätzung. Das Institut verbindet erfolgreich anwendungsorientierte Forschung mit qualitativ hochwertigen Transfer- und Serviceleistungen. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die traditionsreiche Deutsch-Polnische Schulbuchkommission, die international Modellcharakter besitzt. Die renommierte Forschungsbibliothek des GEI umfasst einen einzigartigen Bestand an Primär- und Sekundärliteratur. Da die Aufgaben und Leistungen des GEI überregional bedeutsam sind und an ihnen ein gesamtstaatliches wissenschaftspolitisches Interesse besteht, hat der Wissenschaftsrat empfohlen, das GEI als eine wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung in die gemeinsame Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen.

    Das Institut ist vor über dreißig Jahren gegründet worden, um die internationale Verständigung und Versöhnung durch ausgewogene Schulbuchdarstellungen zu fördern und wissenschaftlich zu fundieren. "Das Ziel, eine politische Kultur zu fördern, die auf gegenseitigem Respekt beruht, wird auch in Zukunft relevant und aktuell bleiben. Das Georg-Eckert-Institut leistet mit den ihm übertragenen Aufgaben einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag zur Förderung der internationalen Verständigung", betonte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider.


    Hinweis: Die "Stellungnahme zum Antrag auf Aufnahme des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung (GEI), Braunschweig, in die gemeinsame Förderung durch Bund und Länder nach der Ausführungsvereinbarung WGL" (Drs. 9272-09) wird im Netz als Volltext (www.wissenschaftsrat.de) veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail (post@wissenschaftsrat.de) angefordert werden.


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaftsrat.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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