Aufgrund seiner zum Teil einzigartigen Sammlungen und seiner Leistungen im Bereich der sammlungsbezogenen Forschung genießt das Zoologische Museum Hamburg (ZMH) zu Recht hohes nationales und internationales wissenschaftliches Renommee. Seine Leistungen in der Bewahrung, Erweiterung, Dokumentation und Beforschung der wissenschaftlich sehr wertvollen Sammlungsbestände sind überwiegend sehr gut. "Die Universität Hamburg verfügt mit den wissenschaftlichen Sammlungen des Zoologischen Museums über einen großartigen Schatz. Die Sammlungen bilden für die nationale und die internationale Forschung Referenzsammlungen und eine überaus wertvolle Forschungsinfrastruktur." Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, die während der Juli-Sitzungen des Wissenschaftsrates in Berlin verabschiedete entsprechende Stellungnahme zusammen.
Zustimmung fand auch die institutionelle Anbindung der Sammlungen an die Universität Hamburg. Die Nähe zur Universität ermöglicht nicht nur die stetige Einbindung der Sammlungen in die sammlungsbezogene Forschung, sondern ebenso in die Lehre. Die Universität Hamburg verfügt mit dem größten zoologischen Forschungsmuseum in Trägerschaft einer Universität über beste Voraussetzungen für erstklassige Forschung im Feld der Biodiversität und für die fundierte taxonomische Ausbildung der Studierenden der Biologie.
"Allerdings", fügt der Vorsitzende des Wissenschaftsrates hinzu, "erfordert der Verbleib der Sammlungen im ZMH eine signifikante Verbesserung der derzeitigen Ausstattung. Für den Erhalt und den sachgerechten Ausbau der Sammlungen ist es erforderlich, die Sammlungen in neue Räume zu verlagern und die Mittel für eine fachgerechte Betreuung der Sammlungen maßgeblich zu verbessern. Wir sind uns bewusst, dass diese Situation für das Land Hamburg und die Universität Hamburg eine große Herausforderung ist."
Hinweis: Die "Stellungnahme zu den wissenschaftlichen zoologischen Sammlungen im Zoologischen Museum Hamburg (ZMH), Hamburg" (Drs. 9273-09) wird im Netz als Volltext (www.wissenschaftsrat.de) veröffentlicht, sie kann aber auch bei der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates per E-Mail (post@wissenschaftsrat.de) angefordert werden.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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