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06.04.2001 15:23

Ausstellung an der FH Jena: "Es war eine einschneidende Zeit in meinem Leben" - Frauen bei Zeiss

Annette Leucke Marketing und Kommunikation
Fachhochschule Jena

    Am Dienstag, 10. April, wird im Haus 5 der Fachhochschule Jena die Ausstellung "Frauen bei Zeiss" eröffnet. Gezeigt werden Ergebnisse eines Projektes, an dem Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Jena unter Leitung von Professorin Dr. Birgit Bütow seit Oktober vergangenen Jahres arbeiten.
    Im Mittelpunkt der Forschungen stehen Frauen, die in den Zeiss-Werken Jena gearbeitet und gelernt haben bzw. dort noch tätig sind. Die Projektidee entstand im Zusammenhang mit dem Umzug des Fachbereichs Sozialwesen auf den Campus der FH. Das Haus 5, in dem jetzt
    Sozial- und Ingenieurwissenschaften unter einem Dach vereinigt sind, beherbergte früher Teile der Optikproduktion des Zeiss-Werkes.

    Mit der Ausstellung sollen bislang kaum in der Öffentlichkeit bekannte Aspekte von Frauenerwerbstätigkeit und Frauenbildung in einer technischen Branche vorgestellt werden. Aufgezeigt wird jedoch auch die Verbindung zwischen der Fachhochschule Jena und dem Zeiss-Unternehmen sowie Anknüpfungspunkte einer durch den Umzug möglich gewordenen Kooperation zwischen ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen sowie sozialen Fachbereichen. Damit reiht sich dieses Projekt in Bemühungen um Kooperation innerhalb der Hochschule ein: Im letzten Jahr fand auf Initiative von Professor Dr. Rainer Hirt vom Fachbereich Sozialwesen eine hochschulweite interdisziplinäre Vorlesungsreihe "Die Technik und das Soziale" statt.

    In Vorbereitung der Ausstellung "Frauen bei Zeiss" wurden 22 Interviews mit Zeissianerinnen geführt und zahlreiches zeitgeschichtliches Material gesammelt. Konzeptionell ist die Exposition in einzelne Zeitepochen, angefangen vom 2. Weltkrieg bis heute, gegliedert.
    Zum anderen werden bestimmte Schwerpunkte herausgegriffen und exemplarisch anhand von Interviewauszügen, Fotos, Statistiken und anderen zeitgeschichtlichen Dokumenten dargestellt. Solche Schwerpunkte sind u.a.: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?", "Frauensonderklassen bzw. Frauenförderung", "Frauenbewusstsein", "Soziale Dienstleistungen von Zeiss" sowie "Kollektive Aktivitäten in der Freizeit".

    Die letzten Wochen waren durch angestrengte, intensive Arbeit an der Ausstellung gekennzeichnet. Unterstützt wurden die Studierenden v.a. durch die Leipziger Kunsthistorikerin Christine Hölzig, die der Ausstellung den "letzten Schliff" gegeben hat.

    Zur Ausstellungseröffnung im feierlichen Rahmen spricht nach einführenden Worten der Hochschulleitung die Projektleiterin Professorin Dr. Birgit Bütow und die Studentin Ina Müller (8. Semester). JenenserInnen, ZeissianerInnen und jeder, der sich für diese Seite der Geschichte von Zeiss interessiert, sind recht herzlich dazu eingeladen. Wer an diesem Tag nicht kommen kann, hat Gelegenheit, die Ausstellung bis zum 10 Juni von 8 bis 20 Uhr zu besichtigen.

    Nach der turbulenten Einzugsfete des Fachbereichs Sozialwesen am 19. März unter dem Motto "Wir kommen" ist diese Ausstellung nunmehr ein Zeichen "Wir sind angekommen".

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir würden uns sehr freuen, wenn Sie über die Ausstellungseröffnung am Dienstag,
    10. April, um 17 Uhr im Haus 5 (Foyer), Carl-Zeiss-Promenade 2, berichten würden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Annette Sell


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse
    Deutsch


     

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