idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
17.07.2009 10:08

TU Ilmenau ist Teil der Audi-Forschungsallianz zum Elektroauto

Bettina Wegner Pressestelle
Technische Universität Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau ist an einem Bundesprojekt beteiligt, bei dem Partner aus Industrie, Universitäten und Forschungsinstituten in den kommenden Jahren ein leistungsfähiges Elektroauto entwickeln werden. Das Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik unter Leitung von Prof. Klaus Augsburg wird dazu Bremssysteme der Zukunft beisteuern (Fotos). Das Projekt unter Führung der Audi AG wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 22 Millionen Euro gefördert.

Elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden in Zukunft helfen, den Kohlendioxid-Ausstoß im Straßenverkehr deutlich zu verringern. Sie tragen so wesentlich dazu bei, die Klimaschutzziele, zu denen sich Deutschland verpflichtet hat, bis zum Jahr 2020 umzusetzen. In dem jüngst vom Bundeskabinett beschlossenen "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" hat sich die Bundesregierung darauf verständigt, Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu machen. Dazu sollen bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen gebracht werden.

Mit dem "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" stimmt die Bundesregierung erstmals alle Maßnahmen - von der Ausbildung und dem Kompetenzaufbau an Hochschulen über die Batterieentwicklung, die Netzintegration, das Energiemanagement bis hin zur Marktvorbereitung - untereinander ab. So soll sicher gestellt werden, dass das Gesamtkonzept der Elektromobilität von der Grundlagenforschung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen in Deutschland umgesetzt wird. Da die gesamte Wertschöpfung in Deutschland erfolgt, erhofft sich die Bundesregierung von dem Projekt zahlreiche neue zukunftssichere Arbeitsplätze und fördert die Elektromobilität mit insgesamt 700 Millionen Euro, 500 Millionen stammen aus dem Konjunkturpaket II.

Den Startschuss für das Projekt gab Bundesforschungsministerin Annette Schavan: "Wenn wir im internationalen Wettbewerb bestehen wollen, müssen wir nicht nur neue leistungsstarke Batterien entwickeln. Es geht darum, über Autos, Mobilität und Infrastruktur insgesamt neu nachzudenken. Wir brauchen neue Gesamtkonzepte, das Verbundvorhaben von Audi geht in die richtige Richtung. Und wir müssen uns ehrgeizige Ziele setzen: Mein Wunsch ist, dass wir die Zielmarke von einer Million Elektroautos deutlich vor 2020 erreichen!"


Weitere Informationen:

http://www.tu-ilmenau.de


Bilder

Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Hannes Sachse untersucht die Wärmeentwicklung einer Bremsscheibe unter Belastung.
Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Hannes Sachse untersucht die W ...
Quelle: Fot: ari

Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Thomas Klein (r.) und Falk Amling untersuchen die Wärmeentwicklung einer Bremsscheibe unter Belastung .
Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Thomas Klein (r.) und Falk Aml ...
Quelle: Foto: ari


Ergänzung vom 20.07.2009

Bildunterschrift zu Foto 2:

Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Thomas Klein (l.) und Falk Amling untersuchen die Wärmeentwicklung einer Bremsscheibe unter Belastung .


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Elektrotechnik, Energie, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
überregional
Forschungsprojekte
Deutsch


 

Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Hannes Sachse untersucht die Wärmeentwicklung einer Bremsscheibe unter Belastung.


Zum Download

x

Am Prüfstand Bremsen- und Fahrwerkstechnik der TU Ilmenau: Dipl.-Ing. Thomas Klein (r.) und Falk Amling untersuchen die Wärmeentwicklung einer Bremsscheibe unter Belastung .


Zum Download

x

Hilfe

Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
Verknüpfungen

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

Klammern

Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

Wortgruppen

Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

Auswahlkriterien

Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).