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21.07.2009 12:08

Hochschulverband UAS7 begrüßt Empfehlung zum Promotionsrecht

Christina Kaufmann Hochschulkommunikation
Hochschule München

    15/09 - 21.07.2009 - ck

    Hochschulverbund UAS7 begrüßt Empfehlung zu Promotionsrecht

    Der Verbund von sieben leistungsstarken Hochschulen für angewandte Wissenschaften Deutschlands, UAS7, ermuntert die Länder, Universitäten zur Kooperation im Bereich der Promotionen zu verpflichten. UAS7-Sprecher Prof. Dr. Franz Herbert Rieger von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin reagierte damit auf die jüngste Empfehlung des Wissenschaftsrates zur Vergabe des Promotionsrechtes an nichtstaatliche Hochschulen. Rieger: "Das Thema Promotionsrecht hat damit nun einen sachlichen Bezugspunkt in der hochschulpolitischen Diskussion gefunden und kann in der Folge auf das gesamte Wissenschaftssystem erweitert werden."

    Laut Rieger begrüße die strategische Allianz UAS7 die Empfehlungen des Wissenschaftsrates, da sie die bisherige willkürliche Entwicklung im privaten Hochschulsektor qualitätsgeleitet ordneten. "Wir unterstützen die Forderung des Wissenschaftsrates, nur solchen Einrichtungen das Promotionsrecht zu verleihen, die die dafür notwendige wissenschaftliche Qualität nachweislich erbringen", so Rieger. Er bekräftigte damit für die sieben Hochschulen die hohen Ansprüche an den dritten Bologna-Zyklus, die Promotionsphase. UAS7 fordere daher die Länder auf, längerfristig auch forschungsstarke Fachhochschulbereiche anhand von Qualitäts- und Leistungskriterien hinsichtlich einer Promotionsfähigkeit zu betrachten. Zur Verstärkung ihres gewünschten Beitrags zum Innovationstransfer werde unter Beachtung gleicher Qualitätsanforderungen auch der Ausbau kooperativer Promotionen unabdingbar sein.

    Der Präsident der Hochschule München, Prof. Dr. Michael Kortstock, teilt die Auffassung seines Kollegen aus Berlin. "Die Länder müssen das Promotionsprivileg der Universitäten mit einer Kooperationsverpflichtung verbinden und die dazu notwendigen Rahmenbedingungen für den staatlichen Hochschulbereich verbessern", so Kortstock. Als Beispiel nannte er die Förderung kooperativer Promotionskollegs. In diesem Zusammenhang begrüßt UAS7 ausdrücklich die Ankündigung der TU München, kooperative Promotionen mit Hochschulen für angewandte Wissenschaften durchzuführen.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
    UAS7 e.V. Geschäftsstelle
    Esther Jahns, c/o Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
    Badensche Straße 50-51, 10825 Berlin
    Tel.: 030-85789-237, E-Mail: jahns@uas7.org

    Hochschule München - HOCHSCHULKOMMUNIKATION


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Kooperationen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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