Neuer Master-Studiengang an der Bergischen Universität vermittelt EU-Kompetenz aus erster Hand

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

idw-Abo
Science Video Project



Teilen: 
30.07.2009 11:27

Neuer Master-Studiengang an der Bergischen Universität vermittelt EU-Kompetenz aus erster Hand

Dr. Maren Wagner Pressestelle
Bergische Universität Wuppertal

    Zum Wintersemester 2009/2010 startet der neue interdisziplinäre Master-Studiengang Europäistik an der Bergischen Universität. Der einjährige Studiengang vermittelt Europa-Wissen aus verschiedenen Disziplinen und ermöglicht es den Studierenden, Kontakte zu EU-Institutionen und europarelevanten Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden aufzubauen. Deutschlandweit einzigartig ist die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Europa-Institut Klaus Mehnert der Technischen Universität Kaliningrad einen Doppelabschluss in Wuppertal und Kaliningrad zu erwerben.

    Der Studiengang vermittelt Grundlagen sowie fachspezifische und interdisziplinäre Kenntnisse zu EU-Fragen, zur Entwicklungsdynamik der europäischen Integration sowie der internationalen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaftswissenschaft, Recht, Geschichte und Politikwissenschaft.

    Studiengangsbeauftragte sind der Historiker und EU-Experte Prof. Dr. Franz Knipping, Inhaber der Jean-Monnet-Professur für Geschichte der Europäischen Integration, und Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Präsident des Europäischen Instituts für internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Bergischen Universität und Inhaber der Jean-Monnet- Professur für Europäische Integration: "Unser Studiengang bietet ein problemlösungsorientiertes vernetztes Studium in einem internationalen Kontext."

    Der europäische Arbeitsmarkt wächst seit Jahren. "Flexibilität, exzellentes EU-Wissen und Internationalität des Denkens sowie kritische Analysefähigkeit sind damit zunehmend wichtig geworden", so Prof. Welfens. Prof. Knipping ergänzt: "Im internationalen Arbeitsmarkt werden EU-bezogene Kenntnisse zunehmend von Unternehmen, Regierungen und Verbänden erwartet, wobei umfassende Kenntnisse zur europäischen Integrationsgeschichte, der Wirkungsweise von EU-Institutionen bzw. des Europarechts, der Effekte der EU-Politik sowie der Vernetzungsdynamik der EU in der Weltwirtschaft gefordert werden."

    Der Masterstudiengang bietet Europa-Interessierten die Möglichkeit, anwendungsorientiert Europa-Wissen in verschiedenen Disziplinen in einem kompakten Studiengang und berufsrelevante Spezialkenntnisse zum wachsenden EU-Binnenmarkt, zur EU-Politik und zur EU-Integrationsdynamik zu erwerben. Im Sommersemester findet im Rahmen des Studiengangs ein mehrtägiger Aufenthalt am Gustav-Stresemann-Institut, Bonn, statt sowie eine Exkursion nach Brüssel/Luxemburg oder zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt/Main.

    Voraussetzung für die Einschreibung ist ein vierjähriges Bachelor-Studium (oder gleichwertiges Studium) oder 240 ECTS-Leistungspunkte (European Credit Transfer and Accumulation System); fehlende Leistungspunkte können an der Fernuniversität Hagen (Politik) bzw. an der Bergischen Universität (in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaft sowie Geistes- und Kulturwissenschaften) erworben werden. Zudem findet ein Auswahlgespräch statt, bei dem Motivation und Interesse an Interdisziplinarität bei den Studieninteressierten im Mittelpunkt stehen.

    Neben der Einschreibung ist zusätzlich eine Mail-Anfrage mit Lebenslauf bis zum 15.09.2009 an die beiden Studiengangsbeauftragten Prof. Dr. Franz Knipping (fknipp@uni-wuppertal.de) und Prof. Dr. Paul J.J. Welfens (welfens@uni-wuppertal.de) notwendig. Die Auswahlgespräche finden am 2. September und 23. September 2009 statt.


    Weitere Informationen:

    http://www.eiiw.eu
    http://www.europastudien-kaliningrad.de
    http://www.uni-wuppertal.de/studium/bewerbung


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Recht, Wirtschaft
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay