Binationaler Doktorgrad in Festkörperphysik
Forschen unter Palmen und dabei auch noch einen doppelten Doktortitel erwerben können Physiker im Doktorandenkolleg Bochum-Nizza der Fakultät für Physik der Ruhr-Universität Bochum. Das Kolleg, dessen Teilnehmer sich der Festkörperphysik widmen, ist von der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken jetzt um drei Jahre bis 2012 verlängert worden.
Für die Zeit nach der Glühlampe
In einer "Cotutelle" erwerben die Teilnehmer den binationalen Doktorgrad in experimenteller Festkörperphysik. "Ein solcher zweisprachiger Abschluss ist nach allen Erfahrungen in Europa wesentlich 'krisenfester' als die in dieser Beziehung schon guten Voraussetzungen des nationalen Doktorgrades in Physik", sagt Prof. Dr. Andreas Wieck, der das Programm an der RUB koordiniert. Die Doktoranden profitieren von einer persönlichen Betreuung der Verantwortlichen auf beiden Seiten und haben Zugang zu neuesten Techniken (Molekularstrahlepitaxie "MBE", Metall-organische Dampfphasenabscheidung "MOCVD" und fokussierte Ionenstrahlen "FIB") und Materialien, die in der High-Tech Halbleiterindustrie gefragt sind. Dazu gehören Festkörperlaser, weiße Leuchtdioden für TV-Geräte und vor allem allgemeine Beleuchtungszwecke, sowie Bauteile zur Quanteninformationsverarbeitung. "Nach dem Verbot von Glühlampen werden in absehbarer Zeit auch Leuchtstofflampen vom Markt verschwinden, um in Zukunft dauerhaft Beleuchtung nur noch mit Leuchtdioden zu realisieren", prophezeit Prof. Wieck. "Wer heute seinen Doktorgrad mit Untersuchungen dieser Technologie erwirbt, ist morgen der verantwortliche und unentbehrliche Industriemanager!"
Weitere Informationen
Prof. Andreas Wieck, Lehrstuhl für Angewandte Festkörperphysik, Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-26726, Fax: 0234/32-14380, E-Mail: Andreas.Wieck@ruhr-uni-bochum.de
Redaktion: Meike Drießen
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie
überregional
Studium und Lehre
Deutsch

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