In Ergänzung zum KIT-Gesetz unterzeichnen die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, und der baden-württembergische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Peter Frankenberg, am heutigen Donnerstag, 30. Juli 2009, die KIT-Verwaltungsvereinbarung. In diesem Dokument sind die Grundlagen für die weitere Entwicklung des KIT festgelegt.
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fusionieren die vom Land Baden-Württemberg finanzierte Universität Karlsruhe und die vom Bund finanzierte Großforschungseinrichtung Forschungsszentrum Karlsruhe. Damit die Fusion tatsächlich umgesetzt werden kann, bedarf es eines KIT-Gesetzes, das am 8. Juli vom baden-württembergischen Landtag verabschiedet wurde und einer von Bund und Land zu unterzeichnenden Verwaltungsvereinbarung. Der
Wortlaut der Verwaltungsvereinbarung:
http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/4000/14_4867_d.pdf
In diesem Dokument sind richtungsweisende Angaben für die künftige Entwicklung des KIT wie mehr Eigenverantwortung und die Überwindung starrer Strukturen formuliert. Dazu zählen beispielsweise die geplante Bauherreneigenschaft für das KIT oder die Einführung von Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit des KIT um die besten Köpfe fördern. Auch Maßnahmen, die die schnelle Handlungsfähigkeit des KIT bei der Eingehung von Beteiligungen an Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie bei der Gründung von Tochtergesellschaften im In- und Ausland sicherstellen, sind zu entwickeln.
Diese Verwaltungsvereinbarung wird am 30. Juli 2009 um 14.30 Uhr von den beiden Ministern im Beisein von mehreren Tausend KIT-Mitarbeitern und Studierenden unterzeichnet. Die gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung Baden-Württtembergs vom 30.07.2009 unter
http://www.bmbf.de/press/index.php
Im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schließen sich das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Universität Karlsruhe zusammen. Damit wird eine Einrichtung international herausragender Forschung und Lehre in den Natur- und Ingenieurwissenschaften aufgebaut. Im KIT arbeiten insgesamt 8000 Beschäftigte mit einem jährlichen Budget von 700 Millionen Euro. Das KIT baut auf das Wissensdreieck Forschung - Lehre - Innovation.
Die Karlsruher Einrichtung ist ein führendes europäisches Energieforschungszentrum und spielt in den Nanowissenschaften eine weltweit sichtbare Rolle. KIT setzt neue Maßstäbe in der Lehre und Nachwuchsförderung und zieht Spitzenwissenschaftler aus aller Welt an. Zudem ist das KIT ein führender Innovationspartner für die Wirtschaft.
http://Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu
http://Die Fotos können in druckfähiger Qualität angefordert werden unter presse@verwaltung.uni-karlsruhe.de oder +49 721 608-7414.
Unterzeichnung KIT Verwaltungsvereinbarung.
Quelle: (Foto M. Breig)
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Organisatorisches, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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