idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Thema Corona

Imagefilm
Science Video Project
idw-News App:

AppStore



Teilen: 
06.08.2009 11:53

Nebenwirkungsarme Medikamente zur Therapie von Schmerzen

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Der Tübinger Pharmazeut Andreas Koeberle erhält Klaus Grohe-Preis

    Auf dem gemeinsamen Stiftungssymposium anlässlich des Wissenschaftsforums Chemie 2009 in Frankfurt erhält der Tübinger Pharmazeut Andreas Koeberle gemeinsam mit zwei anderen Nachwuchswissenschaftlern am 31. August den Klaus-Grohe-Preis für Medizinische Chemie, der mit je 2.000 Euro dotiert ist.

    Andreas Koeberle, 1981 in Sigmaringen geboren, studierte Biochemie in Tübingen, promovierte dort im April in Pharmazeutischer Chemie in der Arbeitsgruppe von Prof. Oliver Werz. Er ist derzeit Postdoc im Arbeitskreis von Prof. Takao Shimizu an der Universität von Tokyo. Seine Arbeiten zur Entwicklung neuer nebenwirkungsarmer Medikamente zur Therapie von Schmerzen aller Art und entzündlichen Erkrankungen sowie gegen Fieber stoßen auf großes Interesse in der industriellen Pharmaforschung, weil erst vor kurzem wichtige Erkenntnisse zum biochemischen Ablauf solcher körperlichen Fehlverhalten gewonnen wurden. Die mikrosomale Prostaglandin E2 Synthase spielt dabei eine Schlüsselrolle. Für dieses Enzym konnte Koeberle Hemmstoffe entwickeln, deren therapeutisches Potenzial er sofort erkannte. Er etablierte geeignete neue Testsysteme für die detaillierte Wirkstoffanalyse und konnte damit die Wirkungsweise bekannter synthetischer und pflanzlicher entzündungshemmender Substanzen klären. Die neu entdeckten Wirkstoffe von Koeberle könnten Meilensteine bei der Entwicklung neuer entzündungshemmender Arzneistoffe setzen.

    Auf Wunsch senden wir Ihnen ein Porträtfoto von Andreas Koeberle zu.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie, Medizin
    regional
    Forschungsergebnisse, Personalia
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).