idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.08.2009 15:59

Kongress zu Suchtprävention und Gesundheitsförderung an der TU Ilmenau

Bettina Wegner Pressestelle
Technische Universität Ilmenau

    10 Millionen Menschen in Deutschland sind süchtig - ob von Tabak,Alkohol oder von Glücksspielen. Rechnet man noch nicht Abhängige und so genannte riskant Konsumierende hinzu, wären 45 Prozent der Deutschen, also fast jeder zweite Bundesbürger, betroffen, so die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Suchtmittel und Sucht finden sich in allen Schichten und Berufsgruppen der Bevölkerung.

    Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen bilden bei dem Suchtproblem keine Ausnahmen. Daher führt das Hochschulnetzwerk BetriebSuchtGesundheit mit Sitz an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in zweijährigem Rhythmus/ /Arbeitstagungen zu Gesundheitsthemen durch. In diesem Jahr ist die Technische Universität Ilmenau vom 16. bis 18. September Ausrichterin der 11. Bundestagung "Betriebliche Suchtprävention und Gesundheitsförderung an Hochschulen und Universitätskliniken".

    Tagungsschwerpunkte sind die Workshops unter der Leitung von Fachreferenten aus dem gesamten Bundesgebiet. Vorgestellt und diskutiert werden u. a. Modelle und Strategien zur Suchtprävention, zum Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement als Aufgabe der Personalentwicklung, zu rechtlichen Aspekten der betrieblichen Suchtprävention und -hilfe oder auch zur besonderen Verantwortung von Führungskräften bei Auftreten von Suchtproblemen. Thematisiert werden die Glücksspielsucht oder das Modell der "Punktnüchternheit", nach dem gefährdete Personen in bestimmten Situationen konsequent auf Alkohol verzichten, etwa am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder in der Schwangerschaft. Auch klinische Modelle zur Burnout-Prophylaxe und zum Umgang mit medikamenten- und drogenabhängigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden diskutiert.

    Die Tagung mit Gästen aus Hochschulen und Universitätskliniken beginnt am Mittwoch, dem 16. September, um 15.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und dem Eröffnungsvortrag "Das süchtige Gehirn" von Prof. Jobst Böning, Vorstand der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und bis zum Ruhestand Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Würzburg und Leiter der dortigen Klinischen Suchtmedizin.
    Veranstaltungsort ist das Audimax der TU Ilmenau im Humboldtbau. Hier finden auch alle weiteren Veranstaltungen der Tagung statt.

    Die 11. Bundestagung des Hochschulnetzwerkes ist ein Projekt der Initiative der TU Ilmenau "Campus-Familie" in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg und der Techniker-Krankenkasse. Die TU Ilmenau möchte mit der Ausrichtung dieser Tagung unterstreichen, dass ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein und gesund lebende Studierende und Beschäftigte für eine gelebte Universitätskultur unerlässlich sind. Daher richtet sich das Thema auch an Leitungskräfte mit dem Ziel, künftig Gesundheitsförderung als Führungs- und Gesellschaftsaufgabe zu betrachten.

    Kontakt:
    Andrea Krieg, Tel.03677 69-1710, Annelie Schultze, Tel. 03677 69-2508
    E-Mail: campusfamilie@tu-ilmenau.de


    Weitere Informationen:

    http://www.tu-ilmenau.de/suchttagung2009


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).