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28.03.1995 00:00

Automatische Brandentdeckung Aube 95

Jutta Fey-Hauerwas Presse- und Informationsstelle, Standort Duisburg
Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

    Vom 4. bis 6. April: Internationale Fachtagung AUBE '95

    Braende automatisch entdecken

    Liebe Redaktion,

    mit den juengsten Entwicklungen auf dem Gebiet des technischen Brandschutzes befasst sich die 10. Internationale Konferenz ueber Automatische Brandentdeckung AUBE '95 vom 4. - 6. April an der Mercator-Universitaet Duisburg. Schirmherr ist die Europaeische Gesellschaft fuer automatische Alarmsysteme EUSAS.

    Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing Heinz Luck, Nachrichtentechnik, referieren 51 Experten aus Europa, den USA, Australien und Asien ueber ihre Forschungen auf dem Gebiet des automatisierten Brandschutzes. Die Veranstalter rechnen mit 300 Teilnehmern aus 15 Laendern.

    In Duisburg entwickelt: Stoersicherer Flammenmelder

    Die bislang ueblichen Brandmelder geben haeufig Fehlalarm. Dazu reicht es oft schon, wenn eine stark vibrierende Maschine heisslaeuft oder Ventilatoren eingeschaltet sind. Es kommt aber auch vor, dass ein Feuer gar nicht erst entdeckt wird, weil die Stoersignale zu stark sind.

    Das Team von Prof. Luck und Dr. Christian Kranz entwickelte jetzt einen Flammenmelder, der erstmals unempfindlich gegenueber Stoerstrahlung ist und auf der parallelen technischen Ausstellung gezeigt wird. Die Tagung wird vom Verband der Schadenversicherer VdS, der EUSAS und der Akademie fuer Wissenschaft und Technik der Mercator-Universitaet Duisburg unterstuetzt.

    Pressegespraech:

    Um Ihnen den stoersicheren Flammenmelder vorzustellen und bereits einen Vorab-Einblick in die Hoehepunkte der Internationalen Tagung AUBE '95 zu geben, laden wir Sie, liebe Redaktion, und Ihre Fotografen herzlich ein am

    Montag, 3. April 1995, 10 Uhr, Universitaetsbereich Muelheimer Str./Lotharstr. 1 Gebaeude MD, Foyer

    Mit freundlichen Grüßen

    Beate H. Kostka, Pressestelle

    Im Schnitt brechen bundesweit rund 500.000 Schadensfeuer pro Jahr aus, die 400 bis 600 Menschen das Leben kosten. Die materiellen Schaeden machen rund sechs bis sieben Mrd. DM aus. Rechnet man die nichtversicherten oder anderweitig versicherten Brandschaeden hinzu, liegt die Gesamtsumme sogar zwei- bis dreimal hoeher.

    Obwohl erheblich in den Brandschutz investiert wird, ist die Schadenstendenz steigend. Das rechtzeitige automatische Erkennen und Melden von Braenden kann dagegen zu einer entscheidenden Verbesserung beitragen, vor allem im industriellen Bereich.

    Mit den Neuentwicklungen auf dem Sektor der automatischen Brandentdeckung befasst sich die 10. Internationale Konferenz ueber Automatische Brandentdeckung AUBE '95 vom 4. - 6. April an der Mercator-Universitaet Duisburg. Schirmherr ist die Europaeische Gesellschaft fuer automatische Alarmsysteme EUSAS.

    Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing Heinz Luck, Nachrichtentechnik, referieren 51 Experten aus Europa, den USA, Australien und Asien ueber ihre Forschungen auf dem Gebiet des automatisierten Brandschutzes. Die Veranstalter rechnen mit 300 Teilnehmern aus 15 Laendern.

    Behandelt werden u.a. die Themen: die Mehrfach-Sensor-Brandentdeckung, die Mehrfach-Kriterien-Brandentdeckung Modellbildung und Simulation Integrierte Hausleittechnik Pruefmethodik und -technik Internationale Normung und Zertifizierung

    In einer parallelen technischen Ausstellung werden aktuelle Brandentdeckungs- und Brandmeldesysteme vorgestellt sowie neueste Entwicklungen aus dem Bereich der Forschung. Die Tagung wird vom Verband der Schadenversicherer. der EUSAS und der Akademie fuer Wissenschaft und Technik der Mercator- Universitaet Duisburg unterstuetzt.

    Europaweit einmalig: Das Duisburger Brandentdeckungslabor

    Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der automatischen Brandentdeckungstechnik wird nur an wenigen Stellen in der Welt betrieben. Eine davon ist das Institut fuer Nachrichtentechnik an der Mercator-Universitaet Duisburg. Fuer seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und die vorbildliche Zusammenarbeit mit der Industrie wurde der Leiter dieses Instituts, Prof. Dr.-Ing. Heinz Luck, im vergangenen Jahr mit der begehrten Euralarm-Medaille "Brand" ausgezeichnet.

    Das in Europa einzigartige Duisburger Brandentdeckungslabor bietet Wissenschaftlern die Gelegenheit, experimentell zu untersuchen, wie sich Rauch in abgeschlossenen oder teilweise abgeschlossenen Raeumen in der ersten Brandphase ausbreitet. Auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden hier auch stoersichere Brandmelder und neue Technologien in der automatischen Brandentdeckungs- und Brandmeldetechnik.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Es wurden keine Sachgebiete angegeben
    überregional
    Es wurden keine Arten angegeben
    Deutsch


     

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