Weit reichende Verbindungen zwischen Nervenzellen koordinieren die Entwicklung zwischen verschiedenen Hirnbereichen
Die Aktivität von Nervenzellen trägt zur Strukturbildung des Gehirns bei, so dass die Informationsverarbeitung letztlich auch durch Übung gelernt wird. Lange Zeit sind Wissenschaftler davon ausgegangen, dass eine solche aktivitätsabhängige Strukturbildung nur lokal wirkt, während die grobe Architektur des Gehirns zum Zeitpunkt der Geburt bereits angelegt ist. Diese Vorstellung stellen jetzt Wissenschaftler aus Göttingen und Jena in Frage. Sie zeigen, dass weit reichende Verbindungen zwischen Nervenzellen dazu beitragen, die Entwicklung unterschiedlicher Bereiche des Gehirns und sogar der beiden Gehirnhälften aufeinander abzustimmen und dies über viele Wochen nach dem Beginn des Sehens.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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