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26.08.2009 14:50

Technologietransfer-Programm HWT: 180 T€ für zwei neue Projekte an FH Flensburg

Sabine Recupero Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Innovationsstiftung Schleswig-Holstein

    Mit Kleinwindenergieanlagen und der Qualität zukünftiger Telekommunikationsnetze befassen sich zwei Kooperationsprojekte von Hochschullehrern an der Fachhochschule Flensburg. Für beide gibt es jetzt aus dem Programm Hochschule - Wirtschaft - Transfer (HWT) eine Förderung von insgesamt 180.000 Euro. Das Programm gibt es seit 2004 und wird gemeinsam von der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein und dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein aufgelegt.

    Aus dem HWT-Programm sind damit seit 2004 fünfzig Kooperationsprojekte von Hochschulen mit Unternehmen mit insgesamt rd. sechs Millionen Euro gefördert worden. Nach Kiel und Lübeck flossen die meisten Fördermittel, Flensburg war bislang mit zwei Projekten vertreten. Von zehn aktuellen Anträgen waren allein vier aus Flensburg eingereicht worden.

    Im Projekt von Prof. Dr.-Ing. Friedrich Blödow vom Institut für Energiesystemtechnik geht es um den optimalen Gesamtwirkungsgrad von Kleinwindenergieanlagen unter 10 kW. Dabei sollen Halbleiter aus verlustarmem Siliziumkarbid in Frequenzumrichtern eingesetzt werden. Die Gesamtkosten des Projektes betragen rd. 140 T€, die HWT-Förderung rd. 112 T€. Wirtschaftspartner ist die Flensburger FeCon GmbH, die Wechselrichter und Frequenzumrichter produziert. Von einem Ein-Mann-Unternehmen im Jahr 2001 hat sich FeCon zu einem mittel-ständischen Unternehmen mit rd. 50 Beschäftigten entwickelt.

    Im zweiten Projekt arbeitet Prof. Dr.-Ing. Tadeus Uhl vom Institut für Kommunikationstechnologie zusammen mit der Nextragen GmbH aus Flensburg an der Qualität der Netze der nächsten Generation. Dabei geht es um die so genannte Quality of Service im gebündelten Angebot der drei Dienste audiovisuelle Unterhaltung (Fernsehen, Video on demand),(IP-)Telefonie und Internet (unter dem Begriff "Triple Play Services" bekannt). Für sein Vorhaben gibt es eine HWT-Förderung von 68 T€ bei Gesamtkosten von 86 T€.


    Weitere Informationen:

    http://www.i-sh.de/hwt


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


     


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