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09.09.2009 13:52

KatHO NRW: Jubiläum 10 Jahre Suchtforschung

Julia Harzendorf Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen

    10 Jahre Suchtforschung: Dieses Jubiläum feiert die Katholische Hochschule NRW am 15. September und verkündet gleichzeitig die Umbenennung der "NRW-Kompetenzplattform Suchtforschung" in "Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung" (DISuP).

    "Die Kompetenzplattform hat sich in den letzten Jahren als eine anerkannte Forschungs- und Weiterbildungseinrichtung zu Suchtfragen in Deutschland fest etabliert", erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Michael Klein. "Durch die zunehmende Bedeutung von Prävention wurden die Themenstellungen immer breiter. Mit der Umbenennung wollen wir diese Entwicklung zum Ausdruck bringen."

    Das DISuP will mit seiner Arbeit wissenschaftliche und praktische Strategien zur Verhinderung von Suchtstörungen und anderen psychischen Störungen liefern. Bestehen bleibt das breite Angebot angewandter Suchtforschung und der qualifizierten Weiterbildung im Suchtbereich. Hinzu kommen Studien zu Suchtprävention und zur Prävention psychischer Störungen vor allem im Kindes- und Jugendalter.

    Während an Universitäten eindeutig die Grundlagenforschung im Vordergrund steht, zeichnet sich Suchtforschung an der KatHO NRW vor allem dadurch aus, dass sie anwendungs- und praxisorientiert ist. "Es geht darum, Fehlentwicklungen bei Betroffenen und in der Gesellschaft frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Wir wollen Menschen helfen, für die Suchtmittel keine Genussmittel sind, sondern Substanzen, deren Konsum sie nicht mehr kontrollieren können", so der Leiter des Forschungsinstituts.

    Acht Forschungsprojekte mit einem Finanzvolumen von insgesamt 2,5 Millionen Euro haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen zehn Jahren durchgeführt. Zu den Projektträgern gehörten unter anderem die EU-Kommission, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesgesundheitsministerium. Aktuell beschäftigt sich das Forscherteam beispielsweise mit den Themen Substanzkonsum an Kölner Schulen, Steigerung der Lebensqualität im Alter bei Alkoholspektrumsstörungen und Medikamentenabhängigkeit sowie der Erstellung eines Präventionskonzeptes für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

    Liebe Redaktion,

    wir laden Sie herzlich ein, das DISuP, seine Mitarbeiter und Aufgabenbereiche auf der Jubiläumsfeier "10 Jahre Suchtforschung" kennen zu lernen:

    Dienstag, 15. September
    16.00 Uhr
    KatHO NRW, Abteilung Köln (Wörthstr. 10, 50668 Köln)

    In kurzen, halbstündigen Referaten, informieren die Wissenschaftler über aktuelle Themen aus der Suchtforschung:

    o "10 Jahre Suchtforschung an der KatHO NRW: Inhalte und Perspektiven" (Prof. Dr. Michael Klein)
    o "Jugend und Sucht" (Prof. Dr. Ute A. Lammel)
    o "Über den Missbrauch anabol wirkender Substanzen im Freizeitsport" (Prof. Dr. Dr. Martin Hörning)
    o "Sucht und seelische Erkrankungen" (Wolfgang Scheiblich, Leiter SKM Köln)
    o "Förderung der Genussfähigkeit als gesundheits- und suchtpsychologische Aufgabe" (Prof. Dr. Tanja Hoff)
    o "Sind Suchterkrankungen vermeidbar? Evidenzen aus der Präventionsforschung" (Prof. Dr. Michael Klein)

    Noch ein Hinweis: Vom 16. bis 19. September findet in Köln der 2. Deutsche Suchtkongress statt. Am Mittwoch, 16. September um 12.30 Uhr, laden die Veranstalter zu einer Pressekonferenz in die Fachhochschule Köln ein. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Pressestelle des Suchkongresses unter Tel. 0711/8931-572 oder im Internet unter http://www.suchtkongress09.de.

    Mit freundlichen Grüßen
    Julia Harzendorf

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Michael Klein, Tel. 0221/7757-156 mikle@katho-nrw.de, http://www.addiction.de

    Redaktion: Julia Harzendorf, Tel. 0221/7757-508, presse@katho-nrw.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Organisatorisches
    Deutsch


     


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