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10.09.2009 18:00

Nur keine Hemmungen?

Dr. Harald Rösch Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Forscher entschlüsseln die Grundlagen hemmender Signale im Gehirn

    Was für soziale Beziehungen gilt, ist auch für das menschliche Gehirn wichtig: Hemmungslosigkeit führt ins Chaos. Wird die hemmende Signalübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn gestört, kommt es zu katastrophalen Fehlfunktionen. Epilepsie, Angsterkrankungen, Schizophrenie und eine Reihe anderer neurologischer und psychiatrischer Krankheiten können durch eine gestörte Hemmung von Nervenzellen verursacht werden. Ein Konsortium Göttinger, Münsteraner und Frankfurter Hirnforscher hat nun die molekularen Grundlagen hemmender Signalübertragung im Gehirn entschlüsselt. Ihre Entdeckung erklärt, wie diejenigen Kontaktstellen zwischen Nervenzellen entstehen, die für die Übertragung hemmender Signale verantwortlich sind.


    Weitere Informationen:

    http://www.mpg.de


    Bilder

    Erregende Nervenzellen (grün) und Einflussbereiche hemmender Synapsen (blau, rot) im Hippokampus, einer Hirnregion, deren Funktion bei vielen Epilepsieformen gestört ist.
    Erregende Nervenzellen (grün) und Einflussbereiche hemmender Synapsen (blau, rot) im Hippokampus, ei ...
    Quelle: Tina Hoon, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

    Erregende Nervenzellen (grün) und Einflussbereiche hemmender Synapsen (blau, rot) im Hippokampus, einer Hirnregion, deren Funktion bei vielen Epilepsieformen gestört ist.


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