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10.09.2009 17:03

Uniklinik Frankfurt überprüft Wirksamkeit neuer Behand-lungsmethoden von ADHS

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt

    In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Goethe - Universität Frankfurt / Main wird eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützte Studie durchgeführt, die die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit einer Aufmerk-samkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS) überprüft.
    ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung des Kindes- und Ju-gendalter und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter erhalten. Bislang ist die medikamentöse Behandlung die Therapie der Wahl. Als ergänzende oder alternative Therapie hat sich in den letzten Jahren Biofeed-back als zunehmend vielversprechende Methode erwiesen. Hierbei lernen Kin-der Körperfunktionen, die aufgrund der ADHS beeinträchtigt sind, selbst zu re-gulieren. Ein Computerprogramm meldet ihnen die kritischen Parameter, wie z.B. die Muskelspannung oder die Aktivität ihres Gehirns zurück, sodass die Patienten schrittweise lernen, die gewünschte Veränderung selbst vorzuneh-men. Inwiefern diese Selbststeuerung zu einer Verringerung der Symptome der Hyperaktivität, Impulsivität und Unaufmerksamkeit führt, ist Gegenstand der Studie.
    Diese Studie wird von der DFG mit 1.2 Millionen gefördert und parallel an den Universitäten Mannheim / Heidelberg, Frankfurt, Göttingen und Tübingen durch-geführt. Kinder, die mindestens 7 und noch nicht 10 Jahre alt sind, können teil-nehmen. Die Behandlung ist kostenlos. Interessenten, die in Frankfurt teilneh-men möchten, können sich anmelden unter 069/6301-5920.

    (Für Rückfragen der Presse: 069/6301-5920)

    Frankfurt am Main, 10. September 2009

    Für weitere Informationen:
    Dipl.-Psych. Yvonne Zenglein
    Tel.: 069/6301-5920
    Fax: 069/6301-5843
    E-Mail: zenglein@em.uni-frankfurt.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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