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11.09.2009 09:24

Ausgezeichnete Platzierungen der Universität Bayreuth im DFG-Förder-Ranking 2009

Christian Wißler Forschungsmarketing
Universität Bayreuth

    Das neue Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das die Vergabe von DFG-Fördermitteln im Zeitraum 2005 bis 2007 auswertet, bestätigt die Universität Bayreuth darin, ihre Profilfelder weiter zu stärken. Im Bereich der Polymerforschung ist sie Spitzenreiter unter allen deutschen Universitäten. Und auch in weiteren Forschungsfeldern, in denen die Universität Bayreuth Forschungsschwerpunkte gesetzt hat, erreicht sie im bundesweiten Vergleich hervorragende Platzierungen.

    Bayreuth/Bonn (UBT). Den Hochschulen in Deutschland ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen. Dies ist ein zentrales Ergebnis des neuesten DFG-Förder-Rankings, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Berlin vorstellte. Sie nennt ausdrücklich auch Bayreuth in der Reihe der Universitätsstandorte, an denen Profilbildung erfolgreich betrieben wird. Das DFG-Ranking 2009, das die Vergabe von Fördermitteln im Zeitraum 2005 bis 2007 auswertet, spiegelt den Wettbewerb der Hochschulen wider, in dem eine nachhaltige Konzentration auf fachliche Schwerpunkte neue Chancen eröffnet. "Ein ganz wesentlicher Motor in diesem Wettbewerb sind die Fördergelder der DFG und anderer Quellen", erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Vorstellung des Berichts. Dabei hängen Fördergelder, Wettbewerb und Profilbildung in mehrfacher Weise zusammen: Die Hochschulen nutzen die eingeworbenen Drittmittel immer stärker, um ihre Forschungsprofile zu schärfen. Und mit diesen verbessern sie ihre Chancen im Wettbewerb um weitere Drittmittel.

    Das DFG-Förder-Ranking enthält für ausgewählte Forschungsfelder detaillierte Auswertungen, an denen sich die gelungene Profilbildung auch kleinerer Hochschulen ablesen lässt. Das gilt nicht zuletzt für die Universität Bayreuth: In den Naturwissenschaften rangiert sie im DFG-Förder-Ranking auf vorderen Plätzen. Spitzenreiter ist sie im Bereich der Polymerforschung. Hier lässt sie mit ihren DFG-Bewilligungen in den Jahren 2005 bis 2007 alle anderen deutschen Universitäten mit deutlichem Abstand hinter sich, die Universitäten in Freiburg und Mainz folgen auf dem zweiten und dritten Platz. Im Bereich "Statistische Physik und Nichtlineare Dynamik" kann die Universität Bayreuth - gemeinsam mit der Humboldt-Universität Berlin und der Universität Stuttgart - einen ausgezeichneten dritten Platz vorweisen. Ein großer Erfolg der Bayreuther Afrikaforschung ist die Platzierung im geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeld "Außereuropäische Sprachen und Kulturen, Sozial- und Kulturanthropologie, Judaistik und Religionswissenschaften". Hier erreicht Bayreuth unter allen Hochschulstandorten den dritten Platz hinter der Universität Köln und der FU Berlin. Makromolekül- und Kolloidforschung, Nichtlineare Dynamik und Afrika-Studien zählen zu den Profilfedern der Universität Bayreuth. Insbesondere diesen fächerübergreifenden Schwerpunkten in Forschung und Lehre verdankt sie ihr gutes Abschneiden im DFG-Ranking. Und auch im Forschungsfeld Geographie ist sie außerordentlich erfolgreich: Bayreuth liegt hinter der Universität Köln und der Humboldt-Universität Berlin bundesweit auf dem dritten Platz.

    An der Universität Bayreuth sieht man sich von dem DFG-Förder-Ranking darin bestätigt, die Profilfelder weiter zu stärken. Die Strategie der Forschungsschwerpunkte erweise sich als richtig. "Wir sind absolut wettbewerbsfähig", erklärte Professor Dr. Hans-Werner Schmidt, Inhaber des Lehrstuhls für Makromolekulare Chemie I und Sprecher des Forschungsschwerpunktes Makromolekül- und Kolloidforschung, in einer ersten Stellungnahme. Er sehe die Spitzenstellung der Bayreuther Polymerforschung als Resultat "der konsequenten Arbeit, unserer Strategie bei Berufungsverfahren und der interdisziplinärer Zusammenarbeit der vergangenen Jahre." Und der Afrikaschwerpunkt der Universität Bayreuth "überflügelt mit der Breite des Fächerspektrums, des Umfangs seines Lehr- und Studienangebots, sowie seiner Forschung auch im Rahmen des Exzellenzprogramms des Bundes die anderen Standorte in Deutschland", sagte Professor Dr. Achim v.Oppen, stellvertretender Direktor des Instituts für Afrikastudien.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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