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11.09.2009 11:55

EU-Fördergelder für Innovation, regionale Cluster, Verkehr, Umwelt und nachhaltige Stadtentwicklung

Anette Mack Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steinbeis-Europa-Zentrum

    Wirtschaftsminister eröffnete Informationsveranstaltung zu EU-Programmen in Villingen

    "Europäische Fördergelder für Baden-Württemberg nutzen - Unterstützung für Innovation, Unternehmertum und Vernetzung"

    Der Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Ernst Pfister eröffnete am 10.09.2009 die Informationsveranstaltung zu EU-Programmen in Villingen. Zu der Veranstaltung kamen rund 70 Teilnehmer aus Baden-Württemberg, darunter Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen.

    "Mein Ziel ist es, noch mehr europäische Fördermittel nach Baden-Württemberg zu lenken" sagte Ernst Pfister, Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg auf der Informationsveranstaltung zu den "INTERREG IV B -Programmen" der Europäischen Union am Donnerstag (10. September 2009) in Villingen-Schwenningen. Zu der Veranstaltung hatten das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, das Steinbeis-Europa-Zentrum und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Villingen-Schwenningen eingeladen.

    Pfister begrüßte es, dass in den INTERREG Programmen die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen an Projekten möglich ist: "Dieses EU-Programm passt zu meiner wirtschaftspolitischen Strategie, es hilft dem Mittelstand und unterstützt die Innovationspolitik." Ein vorrangiges Ziel der Programme sei es, eine Brücke zwischen verschiedenen Akteuren zu schlagen: zwischen den Kommunen, Akteuren der öffentlichen Verwaltung, kleinen und mittleren Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Erfreulich sei auch die Auswahl der förderfähigen Themen: Innovation, die Verbesserung der räumlichen Erreichbarkeit, die verantwortungsvolle Nutzung der Umwelt und schließlich die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität von Städten und Regionen. Dies seien alles Themen, die für Baden-Württemberg von hoher Relevanz seien.

    Pfister hob hervor, dass baden-württembergische Akteure bereits bisher mit großem Erfolg an derzeit 25 transnationalen INTERREG-Projekten beteiligt sind; so zum Beispiel der Regionalverband Donau-Iller in Ulm mit einem Projekt zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg in Freiburg zum Thema Auswirkungen des Klimawandels auf Wald und Forst, die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) zum Thema Marktfähigkeit von IT-Technologien und die Stadt Stuttgart, als Projektkoordinator, zusammen mit dem Regierungspräsidium Stuttgart, in einem Projekt zur Bodenmanagement-Strategie für städtische Räume.

    Robert Gohla, Projektleiter am Steinbeis-Europa-Zentrum, wies auf die Bedeutung der transnationalen Zusammenarbeit hin. Kooperationen mit europäischen Partnern erweitern die Märkte und erhöhen somit die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen.

    Vertreter der nationalen Programm-Kontaktstellen der INTERREG IV B - Kooperationsräume Alpenraum, Mitteleuropa und Nordwesteuropa erläuterten die Fördermodalitäten. Die Förderziele sind:

    -die Verbesserung des staatenübergreifenden Technologietransfers
    - Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
    - transnationale Marketingaktivitäten regionaler Cluster
    - der Ausbau von Unternehmensnetzwerken
    - die Verwertung von Technologien
    - die Entwicklung von Innovationsstrategien über mehrere Staaten hinweg.

    Zu den Programmschwerpunkten gehören:

    - Innovation: Schaffung und Ausbau von Wissenschafts- und Technologienetzwerken und Aufwertung von regionalen Forschungs- und Innovationskapazitäten;

    - Erreichbarkeit: Maßnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Verkehrs- und Telekommunikationsdienstleistungen;

    - Umwelt: Wasserbewirtschaftung, Energieeffizienz, Maßnahmen im Bereich der Risikovermeidung und des Umweltschutzes;

    - Nachhaltige Stadtentwicklung: Förderung der polyzentrischen Entwicklung auf transnationaler, nationaler und regionaler Ebene.

    Voraussetzung für die Teilname an INTERREG IV B-Projekten ist ein eigener Finanzierungsbeitrag der Projektpartner, der in der Regel zwischen 24 und 50 Prozent der Projektkosten beträgt.

    Seit dem 1. Juni 2009 ist das Steinbeis-Europa-Zentrum im Auftrag des Wirtschaftsministeriums als regionale Beratungsstelle für die INTERREG-Programme tätig. Es berät interessierte Antragsteller und informiert die Fachöffentlichkeit Baden-Württemberg. Darüber hinaus bietet es Unterstützung bei der Partnersuche, Feedback zu Projektskizzen sowie einen Nachrichtenservice. Ziel ist es, die Chancen auf EU-Fördermittel für Unternehmen, Kommunen, Städte, regionale Wirtschaftsförderer sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu erhöhen.

    Beratung zu INTERREG am Steinbeis-Europa-Zentrum:
    Magdalena Buczek, Tel. 0711 123 4024
    Email: buczek@steinbeis-europa.de

    Robert Gohla, Tel. 0721 935 1910
    Email: gohla@steinbeis-europa.de


    Weitere Informationen:

    http://www.steinbeis-europa.de/index.php5?id=409&file=192 aktueller Aufruf im Kooperationsraum Nordwesteuropa
    http://www.steinbeis-europa.de/513.html zu den Förderschwerpunkten von INTERREG


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Bauwesen / Architektur, Energie, Informationstechnik, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    regional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


     

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