Am 21.September legt das Max-Planck-Institut für Chemie den Grundstein für sein neues Gebäude auf dem Uni-Campus. Grußworte sprechen unter anderem die rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerin Doris Ahnen und der Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Martin Stratmann. Das 1911 in Berlin gegründete, und seit 1949 in Mainz ansässige Institut, feiert gleichzeitig 60 Jahre am Standort Mainz. Ab Frühjahr 2011 vereint der Neubau das zurzeit auf sechs Gebäude verteilte Institut unter einem Dach. Der heutige Schwerpunkt des Institutes liegt auf der Chemie des globalen Wandels im System Erde, im Besonderen auf den Wechselwirkungen der Atmosphäre mit Ozean, Böden, Biosphäre und Menschen.
Gewächshaus, Dachlabor, Feldgerätehalle, erschütterungsfreie Laborbereiche für empfindliche Messungen, Klimaräume, moderne Büros und Labore sowie großzügige Kommunikationsflächen: Insgesamt 7882 Quadratmeter Nutzfläche bietet der viergeschoßige Neubau mit dem markanten Eckturm und dem großzügigen Innenhof den rund 250 Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes nach dem geplanten Einzug in der ersten Jahreshälfte 2011. "Natürlich bedeutet so ein Umzug immer auch Stress und eine Unterbrechung der Arbeit, da die hochempfindlichen Messgeräte neu justiert und eingerichtet werden müssen", so der geschäftsführende Direktor des Institutes Prof. Meinrat O. Andreae. "Aber wir sind uns sicher, dass diese Mühsal sehr schnell vergessen sein wird, wenn wir erst in unseren neuen Laboren und Büros heimisch sind", setzt Andreae hinzu. Staatsministerin Ahnen sagte im Vorfeld: "Mit dem neuen Gebäude erhält das Max-Planck-Institut für Chemie endlich auch das äußere Erscheinungsbild, das seiner Forschungsstärke und internationalen Sichtbarkeit entspricht."
Von den mehr als 46 Mio. Euro Baukosten trägt das Land Rheinland-Pfalz einen Anteil von rund 12 Mio. Euro, der Rest wird vom Bund und den Ländern finanziert. Nötig war der Neubau, da besonders die Gebäude, die noch aus den Jahren 1939/40 stammen, die Forscher in manchen Aspekten ihrer Arbeit einschränken. Dringend benötigte Umbauten für moderne Labore sind nicht möglich oder extrem aufwändig und teuer. Selbst der heute noch als Neubau bezeichnete Erweiterungsbau aus dem Jahre frühen 1980er Jahren platzt inzwischen aus allen Nähten, ein Teil der Forscher arbeitet schon in Containern.
Die jetzige Verteilung auf sechs Gebäude hemmt die Kreativität der Forscher: "Vor allem die starke räumliche Zerrissenheit des Institutes erschwert den für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so wichtigen Austausch zwischen den Arbeitsgruppen sehr", erläutert Andreae. Daher war eine der wichtigen Forderungen bei der Ausschreibung offene Flächen für den ungezwungenen Austausch zwischen den Mitarbeitern zu schaffen. "Häufig entstehen gerade so die besten Ideen", so Andreae über einen der wichtigsten Vorteile des neuen Institutes.
Der Neubau entsteht an der Nordwest Ecke des Campus begrenzt von Saarstraße, Koblenzer Straße und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch der Neubau des Fachbereichs Chemie der Universität. Durch die Erweiterung des Campus durch die Fachhochschule über die Koblenzer Straße hinaus, bleibt das MPI für Chemie damit auch weiterhin im Herzen des Campus.
Weitere Informationen und Bilder:
Kirsten Achenbach
MPI für Chemie Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 06131/305-465
Email: k.achenbach (at )mpic.de
Bildunterschrift: Eine Grafik des neuen Gebäudes für das Max-Planck-Institut für Chemie. Auffällig ...
Quelle: MPI für Chemie
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Chemie, Geowissenschaften, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
regional
Organisatorisches
Deutsch

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