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16.09.2009 10:30

Hauptstadtsymposium der DGPPN: Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder

Dr. Thomas Nesseler Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,

    für psychisch kranke Menschen kann die Elternschaft eine besondere Herausforderung darstellen. Neben den typischen physischen Stressoren wie einem Schlafdefizit und körperlicher Erschöpfung sind sie nun für das Leben und Gedeihen ihres Kindes verantwortlich und müssen sich darüber hinaus mit den eigenen Erwartungen und Rollenbildern auseinandersetzen. Damit können Belastungen verbunden sein, die auch zu einer psychischen Dekompensation der Eltern führen können. Zudem sind die Kinder dieser Eltern spezifischen Belastungsfaktoren ausgesetzt.

    Bedingt durch genetische Risikofaktoren haben sie selbst ein erhöhtes psychiatrisches Erkrankungsrisiko. Darüber hinaus können auch Umweltfaktoren, wie das durch die elterliche Erkrankung beeinträchtigte Erziehungsverhalten, zu einem erhöhten Risiko für eine psychische Erkrankung von diesen Kindern beitragen. Eine Vielzahl weiterer psychosozialer Belastungsfaktoren kann ebenfalls einen Risikofaktor für Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung darstellen. Neben einer fachspezifischen Behandlung der elterlichen Erkrankung können Präventionskonzepte für Kinder psychisch kranker Eltern dazu beitragen, das kindliche Erkrankungsrisiko zu senken. Beim 6. Hauptstadtsymposium der DGPPN am Mittwoch, den 30. September, zum Thema

    Im Fokus: Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder

    wollen wir einige grundsätzliche Aspekte diskutieren. In den Mittelpunkt haben wir u.a. Fragen nach der Elternschaft im Kontext einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung oder der Mutter-Kind-Interaktion gestellt, wobei auch die Perspektive der Kinder einbezogen wird. Im Rahmen einer

    Pressekonferenz

    am Mittwoch, den 30. September 2009, um 11.00 Uhr,
    Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin,

    möchten wir Sie gerne vorab informieren. Für Ihre Fragen stehen zur Verfügung:

    o Dr. Iris Hauth, Mitglied im DGPPN-Vorstand (Berlin)
    o Prof. Dr. Anette Kersting, Leiterin DGPPN-Fachreferat "Frauen und geschlechtsspezifische Fragen in der Psychiatrie" (Münster)
    o Dr. Christiane Hornstein, Leiterin der Mutter-Kind-Behandlung am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (Wiesloch)

    Ich würde mich sehr freuen, Sie zur Pressekonferenz und zum sechsten Hauptstadtsymposium der DGPPN persönlich begrüßen zu können.

    Dr. Thomas Nesseler
    Hauptgeschäftsführer u. Pressesprecher

    DGPPN-Hauptgeschäftsstelle Berlin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Reinhardtstraße 14
    10117 Berlin
    Tel.: 030/2404 772-0
    Fax: 030/2404 772-29

    E-Mail: sekretariat@dgppn.de
    Internet: www.dgppn.de

    Bitte beachten Sie:
    Programmübersicht zum Hauptstadtsymposium unter: http://www.dgppn.de
    Dort auch Online-Anmeldung bitte bis spätestens Montag, den 28.09.2009, danach vor Ort.


    Weitere Informationen:

    http://www.dgppn.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Philosophie / Ethik, Psychologie
    überregional
    Pressetermine, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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