Institut für russisch-deutsche Literatur- und Kulturbeziehungen in Moskau feierlich eröffnet
Anfang September wurde mit einem Festakt an der Russischen Staatlichen Universität für Humanwissenschaften (RGGU) in Moskau das Institut für russisch-deutsche Literatur- und Kulturbeziehungen feierlich gegründet. Das vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) geförderte Institut, das von der russischen Universität gemeinsam mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg getragen wird, setzt einen weiteren Meilenstein für die Freiburger Beziehungen mit herausragenden osteuropäischen Wissenschaftseinrichtungen.
Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Walter Jürgen Schmid, und der Generalsekretär des DAAD, Dr. Christian Bode, unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung dieser Neugründung für die bilateralen Beziehungen beider Länder. Der Rektor der RGGU, Prof. Dr. Jefim Pivovar, stellte die Wichtigkeit der Kooperation mit der Universität Freiburg heraus und dankte dem DAAD für die Unterstützung dieser wegweisenden deutsch-russischen Partnerschaft.
In Vertretung des Rektors der Universität Freiburg und zugleich als Vertreter der Freiburger Germanistik betonte Prof. Dr. Werner Frick, Sprecher des Direktoriums im Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), die Bedeutung, die die Universität dem weiteren Ausbau ihrer internationalen wissenschaftlichen Beziehungen beimesse: "Das neue Institut zeigt ebenso wie die kürzlich eröffnete Admoni-Schule für Promovierende in den Baltischen Ländern und wie unsere bewährte Germanistische Institutspartnerschaft mit der Staatlichen Universität Sankt Petersburg, wie wichtig gerade die Kontakte nach Osteuropa für die Albert-Ludwigs-Universität sind. Wir werden diesen Universitätspartnerschaften in Ost-und Südosteuropa auch in den kommenden Jahren einen hohen Stellenwert einräumen und die Partnerschaften intensiv mit Leben zu erfüllen suchen."
Die Gründung des Moskauer Instituts an der RGGU geht auf eine gemeinsame Initiative der Dekanin der Philologischen Universität und Inhaberin der Professur für Slawistische Literaturwissenschaft, Prof. Dr. Elisabeth Cheauré, und des Inhabers des vom DAAD eingerichteten Thomas-Mann-Lehrstuhls in Moskau, Prof. Dr. Dirk Kemper, zurück. Das Institut bündelt und erweitert die schon bisher gemeinsam von Slavischem Seminar und Deutschem Seminar der Universität Freiburg getragenen und weitgehend vom DAAD geförderten Initiativen: eine Institutspartnerschaft, eine Admoni-Schule für russische Promovierende und vor allem den Master-Studiengang "Deutsch-russische Transfers", der gemeinsam von beiden Universitäten eingerichtet wurde und den deutschen und russischen Absolventinnen und Absolventen ein Doppeldiplom beider Hochschulen ermöglicht.
Kontakt:
Prof. Prof. h.c. Dr. Elisabeth Cheauré
Dekanin der Philologischen Fakultät der Universität Freiburg
Werthmannstraße 8
79085 Freiburg
Tel. 0761-203 2424 oder 8320
E-Mail: elisabeth.cheaure@slavistik.uni-freiburg.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Sprache / Literatur
überregional
Kooperationen, Studium und Lehre
Deutsch

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