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16.09.2009 16:27

Frauen sollen MINT entdecken

Frank Schmälzle Pressestelle
Universität Bayreuth

    Für ihre herausragenden Diplom- beziehungsweise Doktorarbeiten prämierte Bayerns Wissen-schaftsminister Wolfgang Heubisch fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften.

    "Der Fachkräftemangel in den MINT-Fächern kann nur dann dauerhaft behoben werden, wenn das gesamte Potenzial des akademischen Nachwuchses ausgeschöpft wird. Kein Land kann es sich leisten, auf das Know-how und die Kreativität von Frau-en in diesem Berufsfeld zu verzichten. Der Preis soll ein Ansporn für alle jungen Abitu-rientinnen sein, ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu beginnen", betonte Heubisch.

    Zu den ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen gehört Dr. Bettina Alber-Laukant, die am Lehrstuhl für Konstruktionslehre und CAD der Universität Bayreuth beschäftigt ist. Die Anerkennung des Ministers bekam die in Hof lebende 30-Jährige für ihre Promotionsarbeit über die konsequente Nutzung von Finite-Elemente-Analysen in der Konstruktion mit Kunststoffen. Darin hatte sie gezeigt, dass Kunststoff, wenn man ihn denn richtig auslegt, mindestens so stark, zäh und belastbar wie Stahl ist.

    Die Auszeichnung, die sie von Minister Heubisch in Empfang nahm, versteht Dr. Bettina Alber-Laukant nicht nur als persönliche Anerkennung, sondern als Signal an Frauen, die Ingenieurwissenschaften noch stärker für sich zu entdecken. Auch in ihrem Fachgebiet, den Materialwissenschaften, seien nach wie vor nur wenige Frauen anzutreffen. Sie selbst sei über einen Umweg, nämlich den der Chemie, zur Materialwissenschaft gekommen. "Und so geht es vielen", sagt die Frauenbeauftragte der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften. "Auch ich wäre wohl nicht von vornherein auf die Idee gekommen, Maschinenbau zu studieren."

    Initiativen, wie die des Bayerischen Wissenschaftsministers, das Know-how und die Kreativität von Frauen für die MINT-Fächer stärker zu nutzen, seien deshalb ebenso notwendig wie begrüßenswert.


    Weitere Informationen:

    http://www.fan.uni-bayreuth.de


    Bilder

    Lohn für eine herausragende Promotionsarbeit: Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zeichnete Dr. Bettina Alber-Laukant aus.
    Lohn für eine herausragende Promotionsarbeit: Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zeichnete Dr. ...
    Quelle: Foto: Universität Bayreuth


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
    regional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Lohn für eine herausragende Promotionsarbeit: Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zeichnete Dr. Bettina Alber-Laukant aus.


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