30 Wissenschaftler treiben Entwicklung von Batterien für Elektroautos voran
Die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien steht im Zentrum des heute an der Universität Münster gegründeten Forschungszentrums für elektrochemische Energiespeicher. Leistungsfähige, sichere und bezahlbare Batterien sind die Grundvoraussetzung, damit aus der Vision vom Elektrofahrzeug Realität auf Deutschlands Straßen wird. Das Innovationsministerium fördert das europaweit einmalige Forschungszentrum in den kommenden drei Jahren mit 5,5 Millionen Euro.
"Wenn die Forschung die bisher ungelöste Frage der elektrischen Energiespeicherung beantwortet, könnte das einer der ganz großen Entwicklungssprünge der jüngeren Zeit sein", sagte Innovationsminister Pinkwart bei der Gründungsfeier in Münster: "Europa braucht Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor - aus Klimaschutzgründen genauso wie wegen der Endlichkeit von Öl und Gas."
Ein Team von rund 30 Wissenschaftlern um Prof. Dr. Martin Winter wird künftig in dem neuen Zentrum unter einem Dach an Fragen der elektro¬chemischen Energiespeicherung und Energiewandlung forschen. Konkret geht es im "Münster Electrochemical Energy Technology" (MEET) um die Weiterentwicklung der Batterien für das Elektroauto ebenso wie um die Frage der dezentralen Zwischenspeicherung von Strom aus erneuerbaren Energien mit Hilfe von Batterien. Herzstück des Zentrums ist deshalb auch das so genannte Batterielabor. Hier sollen neuartige Materialien für Batterien entwickelt und erste Prototypen für die industrielle Anwendung hergestellt werden.
In dem Batterielabor können zudem unter realen Betriebsbedingungen verschiedene Zell- und Batteriesysteme erprobt werden, um die chemischen, elektronischen und elektrochemischen Vorgänge innerhalb einer Batterie besser verstehen und beispielsweise die Lebensdauer verbessern zu können. Diese Kombination aus Grundlagenforschung und industrieller Anwendung ist einzigartig in Europa.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Energie
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).