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25.09.2009 14:12

Alles ist Zahl - in der Hauptstadt

Frank Schmälzle Pressestelle
Universität Bayreuth

    Berlin/Bayreuth (UBT). Alles ist Zahl: Die Erfolgsgeschichte des gemeinsamen Projekts des Lehrstuhls Mathematik und ihre Didaktik, des Zentrums zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts an der Universität Bayreuth und der Initiative THINK ING. des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall geht weiter. Ab dem 7. Oktober steht dem spektakulären Projekt eine Ausstellungsfläche im Deutschen Technikmuseum in Berlin zur Verfügung. Die Präsentation, die Mathematik zur Kunst und Kunst zur Mathematik macht, wird dort bis Ende des Jahres 2010 zu erleben sein.

    Eine Mitmachinsel zur Mathematik, sagt Professor Dr. Peter Baptist, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik und ihre Didaktik, Mitbegründer und Motor von "Alles ist Zahl", gibt es in dem renommierten Berliner Museum längst schon. Vor allem Kinder nutzen sie begeistert - sehr zur Freude des Arbeit-geberverbandes Gesamtmetall. Der unterstützt nicht nur das Museum sondern auch das mathematische Kunstprojekt "Alles ist Zahl". Beides zu kombinieren lag nahe - und ist jetzt im Deutschen Technikmuseum geschafft.

    Es sind Eugen Josts Werke, die dem Projekt "Alles ist Zahl" die Faszination geben. Im Jahr 2008 hatte der Künstler, der in Thun in der Schweiz lebt, für einen Mathematik-Kunstkalender Bilder mit mathematischen Themen und mathematischen Bezügen gemalt. Damals fanden sich auf der Rückseite jedes Kalenderblatts Erklärungen und Informationen zu dem Motiv und den Zahlen-Geheimnissen auf der Vorderseite. Aus dieser Idee, nackte Zahlen und blühende Kreativität zu kombinieren, wurde eine Bewegung.

    Über den Kalender hinaus entwickelten die Initiatoren um Eugen Jost und Peter Baptist eine Wanderausstellung. Weit über 100.000 Kinder und Jugendliche, Studierende, Lehrer und Erwachsene haben die Präsentation inzwischen gesehen und waren unabhängig von ihren mathematischen Vorkenntnissen begeistert. Was Professor Baptist besonders freut: "Viele haben die Ausstellung mit großem Ideenreichtum aufgenommen, für sich weiterentwickelt und interpretiert."

    Die Installation, die Schüler einer Kulmbacher Schule nach ihrem "Alles ist Zahl"-Erlebnis gestaltet haben, ist solch ein Resultat der kreativen Auseinandersetzung. Sie wird ab dem 7. Oktober Teil der Ausstellung im Deutschen Technikmuseum sein. Zu sehen gibt es dort auch neue Werke von Eugen Jost, die die zweiten Ausgabe eines "Alles ist Zahl"-Kalenders für das Jahr 2010 ausmachen werden. Drucke mit Erläuterungen und Video-Spots, in denen Professor Peter Baptist Bilder und Mathematik erklärt, runden die Schau ab. Übrigens - Berliner Lehrer bekommen während der temporären Ausstellung bevorzugte Behandlung: Professor Baptist und sein Team werden ihnen in den kommenden Monaten regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen anbieten.

    Im Deutschen Technikmuseum geht man heute bereits fest davon aus, dass "Alles ist Zahl" die Besucher anziehen wird. Und deshalb ist schon für die Zeit nach der ungewöhnlich langen Präsenz der Gast-Ausstellung vorgeplant. Ab 2011 soll sie in Partnermuseen des Berliner Hauses in Mannheim, Barcelona und London zu sehen sein.


    Bilder

    Professor Dr. Peter Baptist sieht die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum als Meilenstein der Erfolgsgeschichte des Projekts "Alles ist Zahl".
    Professor Dr. Peter Baptist sieht die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum als Meilenstein der Erf ...
    Quelle: Foto: Universität Bayreuth


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Kunst / Design, Mathematik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

    Professor Dr. Peter Baptist sieht die Ausstellung im Deutschen Technikmuseum als Meilenstein der Erfolgsgeschichte des Projekts "Alles ist Zahl".


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