Abbau von Bildungsdisparitäten ist ein Thema der "Beiträge zur
Hochschulforschung"
Immer mehr junge Menschen mit Fachhochschulreife studieren an Bayerns Fachhochschulen (FH). Ihr Anteil gegenüber den Studierenden mit allgemeiner Hochschulreife ist seit 1995 von 55 auf heute 65 Prozent gestiegen. Aber: Noch immer ist das Geschlechterverhältnis an den FHs unausgewogen. Nach wie vor sind Frauen unter den Studierenden deutlich unterrepräsentiert. Das liegt daran, dass an den meisten Hochschulen für angewandte Wissenschaften - wie die FHs zunehmend genannt werden - vorwiegend technische Fächer angeboten werden, die zwar gute Arbeitsmarktchancen eröffnen, aber weniger den Berufswünschen junger Frauen entsprechen. Stärker zeigen sich die ungleichen Bildungschancen noch bei einem Blick auf die Schwundquoten: Studierende mit Fachhochschulreife - und hier vor allem die Frauen - führen ihr Studium seltener zu Ende als solche mit allgemeiner Hochschulreife.
Dies geht aus einem Artikel der aktuellen "Beiträge zur Hochschulforschung" hervor, die das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) herausgibt. Kristina Gensch geht darin der Frage nach, ob die flächendeckenden Neugründungen von Fachhochschulen in Bayern seit den 1970er-Jahren zum geplanten Abbau von Bildungsdisparitäten geführt haben.
Weitere Themen der aktuellen Ausgabe sind Lern- und Arbeitsstörungen von Studierenden, die Rolle und die Entscheidungskompetenzen des Hochschulrats in unterschiedlichen Bundesländern sowie Clusterbildung innerhalb der Wissenschaft und zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
Die aktuellen "Beiträge zur Hochschulforschung" können entweder in begrenzter Stückzahl in gedruckter Form per E-Mail (sekretariat@ihf.bayern.de) beim IHF bestellt oder über die Homepage www.ihf.bayern.de als pdf-Datei herunter geladen werden.
http://www.ihf.bayern.de - "Beiträge zur Hochschulforschung" als Download
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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