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28.09.2009 13:35

Hitlers Brückenkopf in Schweden. Die deutsche Gesandtschaft in Stockholm 1933-1945

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

In der Buchreihe Nordische Geschichte, die von Prof. Dr. Jens E. Olesen vom Lehrstuhl für Nordische Geschichte der Universität Greifswald seit 2005 herausgegeben wird, erscheint jetzt Band 8. In Hitlers Brückenkopf in Schweden behandelt Daniel B. Roth die Beziehungen zwischen Hitler-Deutschland und dem besetzten Schweden.

Die deutsche Gesandtschaft Hitlers in Schweden war zunächst nur eine kleine, traditionell geprägte diplomatische Vertretung. Sie entwickelte sich jedoch zu einem kriegswichtigen Brückenkopf deutschen Einflusses im neutralen Schweden. Die führenden Vertreter dieser über 200-Abgeordneten starken Gesandtschaft bestanden nach 1945 darauf, während des Krieges einen wesentlichen Beitrag zur Kriegsverschonung Schwedens beigetragen zu haben - versuchten jedoch eigentlich, die schwedische Bevölkerung für die deutschen Kriegsziele zu gewinnen.

Die im Buch zugrunde liegende Studie stellt die Entwicklung der diplomatischen Vertretung Hitler-Deutschlands in den Mittelpunkt und geht dabei auch auf die Rolle des Deutschen Auswärtigen Dienstes im Dritten Reich ein. Der Deutsche Auswärtige Dienst bewegte sich dabei zwischen professioneller Skepsis, Anpassung und Unterstützung der Außenpolitik des NS-Regimes.

Daniel B. Roth (2009): Hitlers Brückenkopf in Schweden. Die deutsche Gesandtschaft in Stockholm 1933-1945, Buchreihe Nordische Geschichte (Hg.: Prof. Dr. Jens E. Olesen), Band 8, LIT-Verlag (Berlin), 392 Seiten, 39,90 €, ISBN 978-3-643-10346-8.


Weitere Informationen:

http://www.uni-greifswald.de/~skanhist/ - Lehrstuhl für Nordische Geschichte


Ergänzung vom 28.09.2009

Bitte ersetzen Sie im ersten Absatz: "besetzten Schweden" durch "neutralen Schweden"


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie, Gesellschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch


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