Prof. Dr. Jeroen van den Brink ist der neue Direktor des Instituts für Theoretische Festkörperphysik im IFW Dresden. Ab 1. Oktober 2009 wird er eines der fünf Institute des IFW leiten. In einem gemeinsamen Berufungsverfahren wurde er gleichzeitig auf die Professur für Festkörpertheorie an der TU Dresden berufen.
Am 1. Oktober 2009 tritt Prof. Dr. Jeroen van den Brink seine Stelle als neuer Direktor des Instituts für Theoretische Festkörperphysik im Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) an. Er löst in dieser Position Prof. Dr. Helmut Eschrig ab, der sich über Jahre hinweg für die Stärkung der Theorie im IFW eingesetzt hat und dieses IFW-Institut 2004 aus der bis dahin bestehenden Theorie-Abteilung etabliert hat.
Prof. Dr. Jeroen van den Brink (geb. 1968 in den Niederlanden) hat in Groningen Physik studiert, wo er 1997 auch promovierte. Nach einer 2-jährigen Postdoktoranden-Zeit am Max-Planck-Institut Stuttgart war er als Dozent und später als Professor an den Universitäten Twente, Leiden und Nijmegen tätig. 2009 arbeitete er an der Stanford University, Kalifornien, USA.
Mit der Ernennung von Herrn van den Brink zum Theorie-Direktor verbindet das IFW die Erwartung, dass die bisher sehr gut entwickelte Kooperation der Theoretiker mit den experimentell arbeitenden Instituten des IFW weiter vertieft wird. Dazu bringt Herr van den Brink beste Voraussetzungen mit, denn er hat in den bisherigen Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere immer eng und sehr erfolgreich mit Experimentalphysikern zusammengearbeitet. Seine meistzitierten Arbeiten sind an der Schnittstelle zwischen Theorie und Experiment entstanden. Neben der starken wissenschaftlichen Ausrichtung hin zum Experiment sieht das IFW in der Berufung eines niederländischen Wissenschaftlers mit ausgeprägten internationalen Kontakten einen Vorteil für die weitere Internationalisierung des Instituts.
Prof. Dr. Jeroen van den Brink ist als auf dem Gebiet der Festkörpertheorie, insbesondere von korrelierten Systemen international ausgewiesen. Seine bisherigen Arbeiten zu elektro¬nischen Korrelationen, molekularen Kristallen, Multiferroika und unkonventionellen neuen Supraleitern bieten viele Anknüpfungs¬punkte mit den am IFW behandelten Themen und sind auch im Dresdner Forschungsumfeld willkommene und passfähige Bausteine für die Weiterentwicklung von Kooperationsprojekten.
Kontakt ab 1.10.2009
Prof. Dr. Jeroen van den Brink
IFW Dresden
Tel.: (0351) 46 59 380
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Carola Langer
c.langer@ifw-dresden.de
Tel. (0351) 46 59 234
Prof. Dr. Jeroen van den Brink, neuer Theorie-Direktor im IFW Dresden
Quelle: Foto: IFW Dresden
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
überregional
Personalia
Deutsch

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