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28.09.2009 18:00

Franz-Ulrich Hartl erhält Otto-Warburg-Medaille

Anja Konschak Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Biochemie

    Eiweiße (Proteine) sind die molekularen Baustoffe und Maschinen der Zelle und an praktisch allen Lebensprozessen beteiligt. Für seine Forschung zur Faltung von Proteinen wurde Professor Franz-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, jetzt im Rahmen der internationalen Tagung "Signal Transduction and Disease" in Aachen mit der Otto-Warburg-Medaille ausgezeichnet.

    Der deutsche Wissenschaftler hat mit seiner Forschung den Grundstein für ein wichtiges Forschungsgebiet der Biologie und Medizin geschaffen. Er konnte unter anderem zeigen, dass bestimmte Proteinkomplexe (Chaperone) dafür sorgen, dass Proteine ihre richtige Form einnehmen. Nur richtig gefaltet, können Proteine ihre biologischen Aufgaben in der Zelle erfüllen. Ist die Proteinfaltung gestört, können schwere neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson die Folge sein. Auch beim Alterungsprozess spielen Störungen in der Proteinfaltung eine Rolle.

    Die Otto-Warburg-Medaille, die höchste Auszeichnung für Biochemiker und Molekularbiologen in Deutschland, wird seit 1967 von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) ausgelobt. Seit 2007 ist die Medaille mit einem Preisgeld von 25.000 Euro verbunden und wird von QIAGEN gesponsert.


    Weitere Informationen:

    http://www.biochem.mpg.de/news/index.html
    http://www.biochem.mpg.de/en/rd/hartl/
    http://www.otto-warburg-medaille.org/index.htm


    Bilder

    Professor Franz-Ulrich Hartl
    Professor Franz-Ulrich Hartl
    Quelle: Max-Planck-Institut für Biochemie


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Medizin
    regional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

    Professor Franz-Ulrich Hartl


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