500 Kinder besuchen Teddyklinik an der UW/H und sehen: Ein Termin beim Arzt ist gar nicht so schlimm
Eltern kennen die Situation: Wenn der Mann in weiß auftaucht, ist das Geschrei häufig groß. Um Kindern die Angst vor dem Arzt zu nehmen, organisieren etwa 60 Medizinstudierende der Uni Witten/Herdecke eine "Teddyklinik" auf dem Campus. Am 5. und 6. Oktober freut sich die Uni deshalb auf den Besuch von etwa 500 Kuscheltieren.
Ziel des studentischen Projektes ist es, rund 500 Wittener Kindergartenkinder ärztliche Untersuchungen und Behandlungen aus der beobachtenden Perspektive erleben zu lassen. Ohne selbst betroffen zu sein ist es viel eher möglich, Berührungsängste abzubauen und Hemmschwellen zu überwinden. Dazu gehört, dass sich die Kinder vor und nach dem Besuch der "Teddyklinik" mit ihren Betreuern in Kleingruppen intensiv den Themen Krankenhaus und Krankheit widmen werden.
Doch auch die Studierenden lernen von dem Projekt: Dem Selbstverständnis der Uni entsprechend verbinden sie nicht nur Theorie und Praxis und rücken den Menschen in den Mittelpunkt, sondern lernen auch, früh soziale Verantwortung zu übernehmen. Und eines können die Mediziner ganz sicher versprechen: Am Ende werden alle Teddys trotz gebrochener Arme, verkorkster Mägen und schlimmer Zahnschmerzen wieder gesund.
Ein weiterer Höhepunkt für die Kinder dürfte das Rahmenprogramm sein. So wird es möglich sein, einen echten Rettungswagen zu besichtigen. Das Personal des Roten Kreuzes wird den Kindern dabei Rede und Antwort stehen. Zudem dürfen sie Ihre Stofftiere mit Röntgengeräten auf Herz und Nieren prüfen. Sogar ein kleiner Operationssaal wird neben den klassischen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen.
Schirmherren des Projekts sind Prof. Dr. med. Susanne Schwalen (Kommissarische Dekanin der Fakultät für Medizin), Prof. Dr. med. Werner Andler (Lehrstuhlinhaber für Pädiatrie und medizinischer Direktor der vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln) sowie die Bürgermeisterin der Stadt Witten, Sonja Leidemann.
Weitere Informationen bei Janna Scharfenberg, jannascharfenberg@yahoo.de, 02302/2800706 oder in der Pressestelle 02302/926-849/946
Hinweis an die Redaktionen: Wir bieten Ihnen einen Fototermin am 5.11. um 11.00 Uhr an
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Schule und Wissenschaft
Deutsch

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