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30.09.2009 14:55

Koblenzer Gründerteam erhält Stipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Torben Trupke M. A. Pressearbeit
WHU - Otto Beisheim School of Management

    Jetzt ist die Finanzierung gesichert: Dr. Matthias Raspe (Universität Koblenz-Landau) und Michael Raven (WHU - Otto Beisheim School of Management) erhalten für ihr Gründungsvorhaben SOVAmed das EXIST-Stipendium des Bundesministeriums für Wirt-schaft und Technologie (BMWi). SOVAmed bietet die softwarebasierte Verarbei-tung und Visualisierung medizinischer Bilddaten als zentrale Dienstleistung an. Das Projekt ist eine Gründung des 2008 etablierten Koblenzer Netzwerkes für Open Entrepreneurship Engineering (KOpEE).

    "SOVAmed ist ein Meilenstein des KOpEE-Netzwerkes und konnte in kürzester Zeit realisiert werden", kommentiert WHU-Professor Dr. Dietmar Grichnik die Förderzusage des Ministeriums. Der Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmertum und Existenzgründung (Otto Beisheim-Stiftungslehrstuhl) ist überzeugt, "dass weitere Technologiegründungen unserer interdisziplinären Teams aus WHU sowie Uni und FH Koblenz folgen werden". Die SOVAmed-Gründer hatten sich im WHU-Seminar "Technological and Entrepreneurial Thinking" gefunden und werden seitdem intensiv von Prof. Grichnik und Dipl.-Kfm. Univ. Florian Forster betreut.

    Mit SOVAmed wird ein Verfahren entwickelt, das mithilfe moderner Grafiksysteme und eines flexiblen Dienstleistungskonzepts radiologische Untersuchungen deutlich verbessern kann. Durch den Einsatz einer speziellen Software können zeitaufwendige, sich wiederholende Diagnoseprozesse besser unterstützt werden als durch bisherige Softwaresysteme. SOVAmed bestimmt klinisch relevante Parameter genauer und flexibler als bisherige Verfahren und ist so in der Lage, die Qualität der medizinischen Diagnose entscheidend zu verbessern. Durch die Automatisierung und Zentralisierung der Prozesse steigert SOVAmed außerdem die Kosteneffizienz der Untersuchungen.

    Das EXIST-Stipendium für SOVAmed gilt ab Oktober und wird im Auftrag des BMWi vom Projektträger Jülich (Forschungszentrum Jülich) vergeben. Das Stipendium fördert technologisch-innovative Gründungsvorhaben, die gute wirt-schaftliche Erfolgsaussichten haben. Zur Förderung gehören Zuschüsse zum Lebensunterhalt und zu gründungsbezogenen Anschaffungen ebenso wie professionelles Coaching.

    Die medizinisch-technologische Grundlage für die Gründung von SOVAmed bildet die Dissertation von Dr. Matthias Raspe. Während seiner Forschungsarbeit arbeitete er eng mit dem stellvertretenden Leiter der Radiologischen Abteilung des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz, Dr. Ralph Wickenhöfer, zusammen. Im Januar 2009 ergänzte der Bachelor-Absolvent Michael Raven das interdisziplinäre Team. Der WHU-Alumnus möchte mit seinem betriebswirtschaftlichen Hintergrund entscheidendes Know-how in das Gründungsteam einbringen.

    Die beiden Gründer haben bereits einiges erreicht. So nahm SOVAmed im Mai dieses Jahres am international renommierten Businessplan-Wettbewerb "Moot Corp" in Austin, Texas, teil. Möglich wurde dies auch dank der intensiven Unter-stützung durch das KOpEE-Netzwerk. Der KOpEE-Gründerkongress im Juni bot SOVAmed eine weitere Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Zurzeit nehmen die Gründer an einem auf Medizinwirtschaft spezialisierten Businessplan-Wettbewerb teil, um ihr Geschäftskonzept weiter zu verfeinern und neue Kontakte zu knüpfen.

    Ziel des KOpEE-Netzwerkes ist es, technologie- und wissensbasierte Unterneh-mensgründungen in der Region zu fördern. KOpEE wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

    WHU - Otto Beisheim School of Management:
    25 years of Excellence in Management Education

    Die WHU - Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule. 2009 feiert die Hochschule ihr 25-jähriges Bestehen. Inzwischen gehört die WHU zu den renommiertesten deutschen Wirtschaftshochschulen und genießt auch international hohes Ansehen.

    Seit ihrer Gründung ist die WHU Vorbild für zukunftsorientierte Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft. Das Studienangebot umfasst ein Bachelor- und Masterprogramm, ein Vollzeit-MBA-Studium, das Kellogg-WHU Executive MBA-Programm und den Bucerius/WHU Master of Law and Business (MLB). Damit werden zurzeit rund 740 Programmteilnehmer sowie 230 Promotionsstudenten jährlich erreicht. Hinzu kommen maßgeschneiderte Programme für Führungskräfte, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpassen.

    Die WHU besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Ihr internationales Netzwerk umfasst über 150 Partnerhochschulen zum Austausch von Dozenten und Studenten sowie Forschungskooperationen auf allen Kontinenten. Die WHU lässt sich regelmäßig durch EQUIS und FIBAA zertifizieren und ist Mitglied der renommierten Akkreditierungsinstitution AACSB - das garantiert eine exzellente Qualität von Lehre und Forschung sowie einen hohen Grad an Internationalisierung.

    Als einzige deutsche Privathochschule gehört die WHU außerdem der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. In nationalen wie internationalen Ranglisten nimmt die WHU - Otto Beisheim School of Management stets Spitzenplätze ein - zuletzt beim Personaler-Hochschulranking 2009 der Wirtschaftswoche sowie beim Handelsblatt Forschungsranking 2009.

    Für ihre Innovationskraft wurde die WHU außerdem von der Standortinitiative "Land der Ideen" zum "ausgewählten Ort 2009" ernannt.

    Für die Zukunft verfolgt die WHU eine konsequente Wachstumsstrategie. Die Zahl der Lehrstühle wird sich bis 2011 auf 30, die der Studenten auf 800 erhöhen. Ziel der WHU ist es, ihre Position unter den Top-Hochschulen Europas weiter zu festigen.

    Koblenzer Netzwerk für Open Entrepreneurship Engineering (KOpEE)

    Das von der Universität Koblenz-Landau beantragte Projektvorhaben zielt sowohl auf die dauerhafte Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit ab wie auch auf die Steigerung der Anzahl und der Wettbewerbsfähigkeit technologieorientierter und wissensbasierter Existenzgründungen aus der Wissenschaft in der Großregion Koblenz-Mittelrhein. Hierfür kooperieren die Universität Koblenz-Landau, die WHU-Otto Beisheim School of Management sowie die Fachhochschule Koblenz im Koblenzer Netzwerk für Open Entrepreneurship Engineering (KOpEE) mit ihren jeweiligen Kernkompetenzen: Informatik, Management und Ingenieurwesen.

    Ein Schwerpunkt dieses Netzwerkes aus Sicht des Ingenieurwesens liegt auf innovativen Werkstofftechnologien. Dieser Schwerpunkt wird von den beiden europaweit führenden Forschungsinstituten für Anorganische Werkstoffe (Glas/Keramik) in Höhr-Grenzhausen und für mineralische und metallische Werkstoffe (Edelsteine/Edelmetalle) in Idar-Oberstein bedient. Das im Jahr 2008 etablierte Netzwerk KOpEE wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

    Pressekontakt:

    WHU - Otto Beisheim School of Management

    Martina Kaup,
    Head of Public Relations

    Tel.: +49 261 6509-540
    Fax: +49 261 6509-549
    E-Mail: martina.kaup@whu.edu

    Prof. Dr. Dietmar Grichnik,
    Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre,
    insbes. Unternehmertum und Existenzgründung
    (Otto Beisheim-Stiftungslehrstuhl)

    Tel.: +49 261 6509-261
    Fax: +49 261 6509-269
    E-Mail: dietmar.grichnik@whu.edu


    Bilder

    Die SOVAmed-Gründer Michael Raven (WHU) und Dr. Matthias Raspe (Universität Koblenz-Landau, v.li). Foto: WHU
    Die SOVAmed-Gründer Michael Raven (WHU) und Dr. Matthias Raspe (Universität Koblenz-Landau, v.li). F ...

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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

    Die SOVAmed-Gründer Michael Raven (WHU) und Dr. Matthias Raspe (Universität Koblenz-Landau, v.li). Foto: WHU


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