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02.10.2009 08:55

Universidad Complutense de Madrid verleiht Ehrenmedaille an Prof. Ignacio Cirac

Dr. Olivia Meyer-Streng Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Quantenoptik

    Professor Ignacio Cirac, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) erhält die Ehrenmedaille der Universidad Complutense de Madrid, an der er theoretische Physik studierte und 1991 promovierte. "Über diese Ehrung freue ich mich ganz besonders", meint Professor Cirac. "Mit dieser Universität, die mich in die Welt der Physik eingeführt hat, verbinden mich viele Freundschaften und kollegiale Kontakte." Die Medaille wird ihm am 2. Oktober 2009 im Rahmen eines feierlichen Empfangs übergeben werden.

    Professor Ignacio Cirac wurde 1965 in der spanischen Stadt Manresa geboren. Er studierte theoretische Physik an der Universidad Complutense de Madrid, an der er 1991 promovierte. Seine beruflichen Karriere begann er an der Universidad Castilla-La-Mancha, an der er von 1991 bis 1996 als "Professor Titular" forschte und lehrte. 1996 folgte er einem Ruf an das Institut für Theoretische Physik der Leopold Franzens Universität Innsbruck. Seit 2001 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Leiter der dortigen Abteilung Theorie.

    Am MPQ sucht Prof. Cirac nach neuen Möglichkeiten, die Welt der Atome, Moleküle und Photonen unter Kontrolle zu bekommen. Dabei geht er auch der Frage nach, wie sich ihre quantenmechanischen Eigenschaften nutzen lassen, um Information mit größerer Effizienz und Sicherheit zu übertragen. Dies ist z.B. eine Voraussetzung für die Entwicklung von Quantencomputern. Des Weiteren entwickelt seine Gruppe theoretische Werkzeuge, um Vielteilchensysteme zu beschreiben. Dies wird zu einem besseren Verständnis makroskopischer Festkörpereigenschaften wie z. B. dem Auftreten der Supraleitung führen. Des Weiteren ist Prof. Cirac maßgeblich an der Entwicklung einer neuen, auf den Gesetzen der Quantenmechanik beruhenden Informationstheorie beteiligt.

    Es wundert nicht, dass die Universidad Complutense de Madrid stolz auf ihren ehemaligen Studenten ist. Wie sich unschwer an der Vielzahl seiner wissenschaftlichen Auszeichnungen erkennen lässt, zählt Prof. Cirac mittlerweile zu den bedeutendsten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung. 2005 erhielt er z. B. den renommierten "Quantum Electronics Prize" der European Science Foundation. Im Mai 2006 war er der bislang jüngste Gewinner des königlich-spanischen Prinz von Asturien-Preises, und im gleichen Jahr bekam er gemeinsam mit Prof. Peter Zoller (Universität Innsbruck) den "International Quantum Communication Award". Im Januar 2009 erhielt er, wieder gemeinsam mit Peter Zoller, den "Frontiers of Knowledge Award in Basic Sciences" der spanischen BBVA-Stiftung. Olivia Meyer-Streng

    Kontakt:
    Prof. Dr. Ignacio Cirac
    Professor für Physik, TU München,
    Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik
    Hans-Kopfermann-Straße 1
    85748 Garching
    Telefon: +49 - 89 / 32905 705 / 736
    Fax: +49 - 89 / 32905 336

    Dr. Olivia Meyer-Streng
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Max-Planck-Institut für Quantenoptik
    Tel.: +49 - 89 / 32905 213
    Fax: +49 - 89 / 32905 200
    E-Mail: olivia.meyer-streng@mpq.mpg.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Chemie, Mathematik, Physik / Astronomie
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


     

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