Der Palliativmediziner und Neurologe Gian Domenico Borasio hält am kommenden Donnerstag , 8. Oktober 2009, 18:30 Uhr, beim Stifterverband einen Vortrag über Medizin am Lebensende zwischen Autonomie und Fürsorge. Borasio ist Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Palliativmedizin an der LMU München. Er spricht im Rahmen der Jahresversammlung des Landeskuratoriums Berlin/Brandenburg im Stifterverband. In dem Landeskuratorium sind führende Vertreter der Berliner und Brandenburger Wirtschaft versammelt.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Veranstaltungsort: Hauptverwaltung der DUSSMANN AG, Kulturbühne am Wasserfall, Friedrichstraße 90, 10117 Berlin. (Anmeldungen bitte an michael.sonnabend@stifterverband.de).
Gian Domenico Borasio steht für das Bestreben, in der Medizin einen neuen, sensibleren Umgang mit dem Tod zu praktizieren - und wegzukommen von einer künstlichen Leidensverlängerung. Seine Expertise in der Palliativmedizin macht den Neurologen zum gefragten Ansprechpartner für Politiker, Mediziner, Juristen und Ethikern in der Kontroverse um Sterbehilfe und Patientenverfügungen. In Deutschland fehlt die Kompetenz zu erkennen, wann ein Mensch im Sterben liegt, sagt Borasio. "Und wenn es erkannt wird, wird dennoch häufig versucht, es zu verhindern. Statt Lebensverlängerung wird Sterbeverlängerung betrieben".
http://www.stifterverband.de/veranstaltungen/2009_10_08_lk_berlin/index.html
http://idw-online.de/de/event28898
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
regional
Pressetermine
Deutsch

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