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09.10.2009 10:28

Wer mit dem Alter zunimmt, riskiert Vorhofflimmern, Schlaganfall, Herzschwäche

Christiane Limberg Pressestelle
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

    33. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und 20. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie, 8.-10. Oktober, Dresden

    Dresden, Freitag 9. Oktober 2009 - Wer beim Körpergewicht altersbedingt langfristig zulegt, riskiert eine Volumen-Zunahme des linken Vorhofs des Herzens und damit ein erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko mit den Komplikationen Schlaganfall und Herzschwäche. Solche ungünstigen Veränderungen der Größe und Form des linken Vorhofs kann allerdings durch ein konstant gehaltenes oder leicht reduziertes Körpergewicht nahezu verhindert werden, berichtet Dr. Jan Stritzke (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck) auf der 33. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und der gleichzeitig stattfindenden Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie in Dresden.

    Im Rahmen des MONICA-Augsburg/KORA-Projektes haben Dr. Stritzke und sein Team über einen Zehn-Jahres Zeitraum bei insgesamt 925 Probanden im Alter von 25 bis 74 Jahren die Auswirkungen von Änderungen des Körpergewichts auf den linken Vorhof untersucht. Im Verlauf von zehn Jahren wiesen die Teilnehmer einer Gruppe eine durchschnittliche Reduktion des Körpergewichts von 4,1 Kilogramm auf, das Volumen der linken Vorkammer blieb bei ihnen nahezu konstant. In der gleichen Zeit legten andere Kontrollgruppen im Schnitt um 10,3 Kilogramm zu, bei ihnen wurde eine hoch signifikante Zunahme des Volumens des linken Vorhofs gemessen.

    Quelle: J. Stritzke et al: Kardiovaskuläre Alterungsprozesse: Auswirkungen von Änderungen des Körpergewichtes auf die linksatriale Geometrie - Ergebnisse aus dem MONICA-Augsburg / KORA - Projekt Herzinsuffizienz
    P380; Clin Res Cardiol 98, Suppl 2, Oktober 2009
    Zitierung mit Vortrags- oder Posternummer s.o.
    DOI 10.1007/s00392-009-0764-z

    Kontakt:
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
    Prof. Dr. Eckart Fleck
    Christiane Limberg
    Tel.: 0211 / 600 692 - 61; E-Mail: limberg@dgk.org
    Bettschart&Kofler Medien- und Kommunikationsberatung
    Kongress-Pressezentrum: 0049-351-216-1517; mobil 0043-676-6356775

    Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.


    Weitere Informationen:

    http://www.dgk.org


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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