33. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und 20. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie, 8.-10. Oktober, Dresden
Dresden, 10. Oktober 2009 - Die Gesamtmenge der im Mund befindlichen Bakterien ist bei Herz-Kreislauf-Patienten signifikant höher als bei gleichaltrigen Kontrollgruppen. Ein Zusammenhang mit der Taschentiefe an den Zähnen konnte allerdings nicht nachgewiesen werden. Mögliche Interventionen sind Ausschabungen ("Kürettagen") und lokale Gaben ("Instillationen") von Antibiotika, berichtet Dr. Nathalie Khuseyinova aus Heidelberg.
Dieses Ergebnis der in Heidelberg und Ulm durchgeführten CORODONT-Studie berichtet die anlässlich der 33. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) veröffentlichte Ausgabe von Cardio News.
Dass chronische Infektionen jeder Art, also auch Entzündungen des Zahnfleisches, ein Trigger für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein können, ist schon seit längerem bekannt. Allerdings war man davon ausgegangen, in solchen Fällen Antibiotika systemisch verabreichen zu müssen.
Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
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Christiane Limberg
Tel.: 0211 / 600 692 - 61; limberg@dgk.org
Bettschart & Kofler Medien- und Kommunikationsberatung
Kongress-Pressezentrum: 0049-351-216-1517; mobil 0043-676-6356775
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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