Am Montag, 12. Oktober 2009, 11.30 Uhr, wird die Bibliothek Albert-Einstein der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg im neu errichteten Haus Landfriedstr. 12 in einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben.
Die zweitgrößte Judaica-Sammlung in Deutschland wird dann die modernste ihrer Art sein. Gemeinsam mit dem Bibliotheksservicezentrum Konstanz wurde in einem Pilotprojekt ein umfassendes integriertes Bibliothekssystem von der Titelaufnahme über die originalschriftliche Katalogdarstellung bis hin zur selbständigen Medienverbuchung entwickelt. Die Bibliothek Albert-Einstein wird auch die Handbestände des räumlich angegliederten Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland zugänglich machen.
Die Bibliothek umfasst ca. 540 qm und verfügt auf drei Ebenen über 2.000 laufende Meter Freihandbereich, sowie ca. 400 Meter Magazinraum, teilweise in einem modernen Rollregalsystem. Den Benutzern stehen 4 Opacs, 15 EDV-Arbeitsplätze mit PCs sowie 28 weitere Leseplätze mit EDV-Anschluss zur Verfügung. Der Selbstverbucher und die Buchsicherungsanlage auf Basis von RFID-Technologie vervollständigen die technische Ausstattung.
Der Bestand der Bibliothek dient nicht nur den Lehrenden und Studierenden der HfJS und der Universität Heidelberg für ihre Forschungen und Studien, er steht auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die Bibliothek bildet einen eigenen Baukörper, der Alt- und Neubau überbrückt und ist der mit Abstand größte Einzelkomplex des neu eröffneten Hochschulneubaus. Bau und Ausstattung wurden durch die Klaus-Tschira-Stiftung möglich gemacht, die während der Planungsphase auch beratend zur Seite gestanden hat.
Im Namen des Patrons der Bibliothek, Albert Einstein, dem international renommierten Wissenschaftler und engagierten deutschen Juden, kommen die Tätigkeitsfelder der Stiftung idealtypisch zusammen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Organisatorisches
Deutsch

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