idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
13.10.2009 11:17

Ist die Wissenschaftssprache Deutsch tot?

Dr. Monica Fröhlich Dezernat Kommunikation
Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Das Kolloquium "Wissenschaftssprachen in Geschichte und Gegenwart" stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Deutsche als Wissenschaftssprache heute noch besitzt.

    Die Wissenschaftssprache Deutsch ist tot, mausetot. Das Englische hat ihr den Garaus gemacht. In den Natur- und Technikwissenschaften, in der Medizin, in den Wirtschaftswissenschaften wird nicht mehr auf Deutsch publiziert, in den Sozialwissenschaften ist der Trend zum Englischen unaufhaltsam, nur in einigen Geisteswissenschaften und in der Theologie hat das Deutsche noch Raum.

    Ist das wirklich so? Das Kolloquium "Wissenschaftssprachen in Geschichte und Gegenwart" stellt sich die Frage, welche Bedeutung das Deutsche als Wissenschaftssprache heute noch besitzt. Es beginnt mit Lageberichten aus der Medizin, der Chemie, der Statistik und der Philosophie, wird fortgesetzt mit Skizzen zur Situation der Wissenschaftssprachen Französisch und Polnisch und schließt mit Beiträgen zur Geschichte und Gegenwart der wissenschaftlichen Kommunikation in Europa.

    Die Veranstaltung wird organisiert von der Professur für Deutsche Sprachwissenschaft/Deutsch als Fremdsprache und findet am Donnerstag, 15. Oktober, von 13 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag, 16. Oktober, von 9 Uhr bis 13.45 Uhr statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

    Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter
    http://www.uni-bamberg.de/germ-lingdaf/


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).