Am Dienstag, 20. Oktober 2009,
geben um 18 Uhr an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften,
im Raum 1.11., Berlin Tor 5 in Hamburg
die Journalisten Marcus Bensmann, Merle Hilbk und Ingo Petz
Einblick in "Länder, die es wirklich gibt": Wie Menschen zwischen staatlicher Gängelei und eigenen (Sub)Kulturen in Russland, Weißrussland und Usbekistan (über)leben.
Zur Begrüßung spricht Schirmherrin Prof. Dr. Karin von Welck, Hamburgs Senatorin für Kultur, Sport und Medien.
Marcus Bensmann (*1969) arbeitet seit mehr als zehn Jahren als freier Journalist in Zentralasien. Er gehörte zu den wenigen Journalisten, die vor Ort über die Anfänge des kirgisischen Machtumsturzes und das Massaker von Andischan berichteten. Im Januar 2008 wurde er schwer verletzt in der kasachischen Hauptstadt Astana aufgefunden, er entging nur knapp dem Tod.
Merle Hilbk (*1969) lebt in Berlin, sie ist als freie Journalistin und als Journalistik-Dozentin tätig. 2006 veröffentlichte sie Sibirski Punk. Eine Reise in das Herz des wilden Ostens, der Bericht über eine fantastische Reise, die in Hamburg beginnt und über Nowosibirsk bis an den Baikalsee führt. Zuletzt erschien Hilbks Buch Die Chaussee der Enthusiasten. Eine Reise durch das russische Deutschland.
Ingo Petz (*1973) ist eben der Arbeit als (Reise-) Schriftsteller ein profilierter Osteuropa-Kenner, er berichtet regelmäßig über die Musik- und Kulturszene in Belarus sowie über die weißrussische Opposition. Sein Buch Kuckucksuhren in Baku. Reise in ein Land, das es wirklich gibt erschien 2006, ebenso wie die CD "The Red Book of Belarusian Music", die er herausgab und produzierte.
Der Abend bildet den Auftakt der Veranstaltungsreihe "Was passiert im Osten? Was wissen wir im Westen? Medien und Demokratie in Osteuropa". Sie wird gemeinsam veranstaltet von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Universität Hamburg und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.
Journalisten, Verlage und Sender werden in zahlreichen Staaten Osteuropas vielfach gleichgeschaltet, gegängelt oder drangsaliert. Die Informationen, die uns über einzelne Länder Osteuropas erreichen, sind unzulänglich. Hiesige Medien berichten sehr ausschnitthaft. Welche Bilder zeichnen unsere Medien von Osteuropa? Wie sehen die Realitäten für die Menschen, wie sieht aber auch die journalistische Wirklichkeit, aus? Wie können sich Medien und Menschen Freiräume erkämpfen?
http://www.medien-und-demokratie.eu
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften
regional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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