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21.10.2009 12:40

Universitätspreis für Reinhold Würth und Ehrensenatorenwürde für Tilman Todenhöfer

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Ehrung für herausragende Persönlichkeiten der Wirtschaft im Rahmen des
    Dies Universitatis

    Im Rahmen des Festaktes des alljährlichen Dies Universitatis verleiht die Eberhard Karls Universität Tübingen am heutigen 21. Oktober 2009 den Universitätspreis an den Künzels-auer Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth und die Ehrensenatorwürde an den Geschäftsführenden Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG Tilman Todenhöfer. Die Auszeichnungen werden durch Universitätsrektor Bernd Engler übergeben.

    Mit dem im letzten Jahr ins Leben gerufenen Tübinger Universitätspreis ehrt die Eberhard Karls Universität herausragende Freunde und Förderer, die wichtige Akzente für die Entwicklung der Universität und die Beförderung von Forschung und Lehre gesetzt haben. Die diesjährige Ehrung von Reinhold Würth gilt einem langjährigen und bedeutenden Förderer der Universität. Rektor Engler würdigt ihn als "herausragenden Mäzen, einen Förderer der bildenden Künste und der Literatur", der sich ganz entscheidend auch zur Sicherung des kulturellen Erbes engagiert habe z. B. beim Erwerb der Sammlung mittelalterlicher Kunst aus dem Hause Fürstenberg und bei der Restaurierung der von einem Erdbeben nachhaltig geschädigten "Cappella Palatina" in Palermo. Für die Universität Tübingen sei Reinhold Würth seit Jahren ein treuer und großzügiger Unterstützer gewesen, ohne dessen Förderung vieles nicht hätte realisiert werden können. Engler hebt besonders die Tübinger Poetik Dozentur hervor, die vom Hause Würth seit vielen Jahren gefördert wird und ein auch international bekanntes Markenzeichen der Universität geworden ist. Nicht zuletzt war Reinhold Würth sechs Jahre lang externes Mitglied des im Jahre 2000 neugegründeten Universitätsrates und zeigte sich dabei "als eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die sich für das Gemeinwohl in die Pflicht nehmen lässt oder selbst nimmt und ehrenamtlich Verantwortung jenseits aller Geschäftsinteressen trägt", wie Rektor Engler betont.

    Reinhold Würth leitete bis 1994 die Geschäftsführung der Würth Gruppe und übernahm dann den Beiratsvorsitz der Würth Gruppe. Von 1999 bis 2003 baute er als Leiter das interfakultären Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe (TH) auf. Seit 2006 ist Würth Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth Gruppe. Schon 1991 erhielt er die Ehrensenatorenwürde der Eberhard Karls Universität. 1999 verlieh ihm die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät die Ehrendoktorwürde.

    Mit der höchsten Auszeichnung der Universität, der Ehrensenatorenwürde, wird Tilman Todenhöfer ausgezeichnet, "der als langjähriger Vorsitzender des Universitätsrats mit großem Erfolg seine reichen Erfahrungen aus der Leitung eines international operierenden Konzerns in das höchste Gremium der Universität eingebracht hat und mit Weitblick und Sensibilität die Universität in ihren Anstrengungen unterstützte, ihr Profil als Forschungsuniversität zu schärfen und ihre Leistungen in Forschung und Lehre in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen", so der Text der Verleihungsurkunde. Als Universitätsratsvorsitzender hat Tilman Todenhöfer auch die Reformprozesse mit einem die Leistungsbereitschaft stärkenden Vertrauen in die Gestaltungskraft der Universität angestoßen und moderiert. Er trieb zudem die Internationalisierung der Universität voran und verhalf der Universität mit seinem Wirken in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu gesteigerten Ansehen, da er sich stets als "erster Botschafter" seiner Universität fühlte.

    Tilman Todenhöfer wurde 1993 Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH und war von 1999 bis 2003 stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Seit 2003 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG und seit 2004 Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH. Im Mai 2002 übernahm er den Vorsitz der Hans L. Merkle-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die vom Unternehmen Bosch errichtete Stiftung fördert vor allem den Nachwuchs in den Technik- und Naturwissenschaften. 2003 erhielt Todenhöfer das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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