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21.10.2009 11:32

Gemeinsam mit der Industrie bietet die Hochschule Esslingen am Standort Göppingen das "Praxisintegrierte Studienmodell" (PSM) an.

Diplom-Übersetzerin (FH) Cornelia Mack Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Hochschule Esslingen

    Zur Premiere in diesem Jahr sind 13 Studierende beim "Praxisintegrierten Studienmodell" der Hochschule Esslingen mit dabei und werden im Studiengang Mechatronik/Feinwerk- und Mikrotechnik weitergebildet. Das Ziel: Den Bachelor-Abschluss als Ingenieur.

    Mit dem neuen Studienmodell an der Fakultät "Mechatronik und Elektrotechnik" Standort Göppingen sollen künftig Facharbeiter für die Zukunft fit gemacht und qualifiziert werden, um auch in den nächsten Jahren das anspruchsvolle Know-how zu haben, den ein Technologiestandort braucht.

    Der Impuls zu diesem Studienmodell kam aus der Industrie: Bosch und die Hochschule haben es gemeinsam entwickelt. "Für Unternehmen ist dieses Modell eine sehr gute Möglichkeit, das eigene Personal zu schulen und gleichfalls an sich zu binden", sagt Prof. Rainer Würslin, Dekan der Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik in Göppingen. Mittlerweile sind neben Bosch weitere namhafte Unternehmen mit dabei - so auch Mahle, die ebenfalls auf die Ingenieurs-Ausbildung der Hochschule Esslingen setzen. Zwar gilt ein Studium am Standort Göppingen ohnehin als sehr praxisnah - mit dem neuen Modell wird dies aber noch intensiviert. Denn in den vorlesungsfreien Zeiten gibt es weitere Praxismodule in den Firmen. Der Lohn für die Mühe: Die Mitarbeiter sind weiterhin im Unternehmen und erhalten eine Vergütung. So bleiben die Studierenden auch in den sieben Semestern an der Hochschule finanziell abgesichert und unabhängig. "Wir haben hier einen guten Mix aus Theorie und Praxis geschaffen, der auf die Bedürfnisse der Industrie eingeht", freut sich auch Rektor Prof. Bernhard Schwarz über das neue Studienmodell.

    Gewinner sind dabei alle: Unternehmen, Hochschule Esslingen und nicht zuletzt auch die Studierenden selbst. Die Firmen erhalten hoch qualifizierte Mitarbeiter, die später als fertige Ingenieure optimal in Projektgruppen eingesetzt werden. Sie sind während des Studiums im Idealfall weiter in diverse Projekte involviert und können nach ihrem Abschluss an der Hochschule sofort einsteigen. Die Hochschule profitiert von der Nähe zur Industrie. Sie kann so die Lehrinhalte praxisgerecht anpassen und bietet so inhaltlich immer aktuelle Vorlesungen an, die den hohen Ansprüchen der Wirtschaft gerecht werden. Bewerben können sich die Studierenden dabei nicht an der Hochschule Esslingen selbst. In diesem Fall wählen die Unternehmen ihre Mitarbeiter nach eigenen und nach den Vorgaben der Hochschule Esslingen aus. "Wir geben allen Facharbeitern den Tipp, sich bei der Unternehmensleitung zu erkundigen, ob ein solches Modell für sie möglich und machbar ist", sagt Rainer Würslin und will auch Firmenchefs Mut machen, so ihre Mitarbeiter weiterzubilden. Gerade auch für kleinere Betriebe sei dies eine große Chance.

    INFO: Unternehmen, die an diesem Modell Interesse haben können sich bei thomas.stocker@hs-esslingen.de melden.


    Weitere Informationen:

    http://www.hs-esslingen.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Kooperationen, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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