"Fetisch Internationalisierung? Die globale Vernetzung der Hochschulen". Das aktuelle Heft 27 von "attempto! - Forum der Universität Tübingen" ist erschienen
Internationalisierung ist für fast alle Hochschulen ein Schlüsselwort. Studierende und Lehrende aus aller Welt sollen gewonnen und globale Forschungsnetzwerke geknüpft werden. Doch obwohl der Studienort Deutschland auf Rang drei der internationalen Beliebtheitsskala steht, kommen zunehmend weniger ausländische Studierende in die Bundesrepublik. Inter-nationale Forschungskooperation ist selbstverständlich, doch bei manchen Aktivitäten besteht die Gefahr, dass Internationalisierung zum Selbstzweck wird.
Wie genau Konzepte zur Internationalisierung aussehen könnten und welche Probleme sie mit sich bringt, diskutieren die Autoren des Topthemas im aktuellen Heft von attempto!, der Tübinger Universitätszeitschrift. Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen, erläutert im Interview seine Vorstellungen und Strategien zur globalen Vernetzung der Universität Tübingen. Wie sich Internationalität in Forschung und Lehre volkswirtschaftlich rechnet, zeigt die Bilanz von Christian Arndt, Professor für Volkswirtschaftslehre und Empirische Wirtschaftsforschung. Martin Kobler vom Auswärtigen Amt stellt das Konzept der Außenwissenschaftspolitik vor und plädiert für eine nach außen gerichtete, weltweit verflochtene Wissenschaft. Der Beitrag von Christian Bode, Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, beleuchtet die Gründe für den Rückgang der ausländischen Studierendenzahlen und plädiert neben weiteren Fördermaßnahmen auch für ein gastfreundlicheres emotionales Klima. Rolf Hoffmann, geschäftsführender Direktor der Fulbright Commission, analysiert im Gespräch die Attraktivität des Wissenschaftsstandorts Deutschland insbesondere im Vergleich zu den USA und erklärt, wie Förderprogramme aussehen könnten, um die internationale Zusammenarbeit der Hochschulen noch zu verbessern. In einem bissigen Kommentar stellt der Berliner Journalist Alexander Ross schließlich die Kluft zwischen dem Internationali-tätsanspruch der Hochschulen und der Realität heraus. Abgerundet wird das Thema durch eine Reportage über Elitestudierende aus Yale, die von ihren Erlebnissen als Austauschstudenten in Tübingen berichten, und die Erfahrungsberichte dreier ausländischer Professoren an der Eberhard Karls Universität.
Zudem gibt es im neuen Heft die Rubriken Forschung, Studium und Lehre und Unikultur, in denen interessante Neuigkeiten aus der Universität vorgestellt werden.
"attempto!" im Internet: www.uni-tuebingen.de/aktuell/veroeffentlichungen/attempto.html
Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne die Printversion zu.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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