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27.10.2009 13:03

Selbstwahrnehmung und Poesiealben in der DDR

Dr. Bernd Ebeling Presse, Kommunikation und Marketing
Georg-August-Universität Göttingen

    20 Jahre nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze diskutieren Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Ländern an der Universität Göttingen die Frage, ob und wie sich in Ostdeutschland seit der Gründung der DDR spezifische Generationsverständnisse ausgebildet haben. Der öffentliche Workshop am 30. und 31. Oktober 2009 mit dem Titel "Option Generation - Zur generationellen (Selbst-)Verortung in Ostdeutschland" wird gemeinsam veranstaltet vom Göttinger Graduiertenkolleg "Generationengeschichte - Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" und dem "Jena-Center Geschichte des 20. Jahrhunderts" der Universität Jena.

    Göttingen, 27. Oktober 2009
    Pressemitteilung Nr. 213/2009

    Selbstwahrnehmung und Poesiealben in der DDR
    Workshop untersucht Generationsbildung in Ostdeutschland vor und nach der Wende

    (pug) 20 Jahre nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze diskutieren Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus verschiedenen Ländern an der Universität Göttingen die Frage, ob und wie sich in Ostdeutschland seit der Gründung der DDR spezifische Generationsverständnisse ausgebildet haben. Der öffentliche Workshop am 30. und 31. Oktober 2009 mit dem Titel "Option Generation - Zur generationellen (Selbst-)Verortung in Ostdeutschland" wird gemeinsam veranstaltet vom Göttinger Graduiertenkolleg "Generationengeschichte - Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert" und dem "Jena-Center Geschichte des 20. Jahrhunderts" der Universität Jena. Er findet im Hörsaal PH 05 im Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie am Friedländer Weg 2 statt.

    Auf der Tagung soll der Weg zur "friedlichen Revolution" und zur deutschen Einheit 1989/90 aus generationsgeschichtlicher Perspektive rekonstruiert und diskutiert werden. Eine zentrale Rolle spielen außerdem die gesellschaftlichen Veränderungen nach dem politischen Umbruch von 1989 und die Selbstwahrnehmung von Menschen in Ostdeutschland im Kontext der Wiedervereinigung. Wissenschaftler unter anderem aus Göttingen, Berlin, Jena, Marburg und Cambridge stellen aktuelle empirische und historische Ergebnisse vor. Aus interdisziplinärer Perspektive haben sie soziale Netzwerke und regionale Milieus, Jugendkulturen und politische Kulturen in Ostdeutschland untersucht. Weitere Themen sind Arbeitermilieus in der DDR, der Umgang mit DDR-Architektur, das Eichsfeld als regionaler Erfahrungsraum, die Entwicklung der akademischen Landschaft in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung sowie eine Analyse von Einträgen in Poesiealben von DDR-Bürgern zwischen 1949 und 1989.

    Das Graduiertenkolleg "Generationengeschichte" ist Teil der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt das Kolleg derzeit in der zweiten Förderphase bis 2014 mit insgesamt gut zwei Millionen Euro.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Journalisten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

    Kontaktadresse:
    Astrid Baerwolf und Tilmann Siebeneichner
    Graduiertenkolleg "Generationengeschichte"
    Philosophische Fakultät, Humboldtallee 3, 37073 Göttingen
    E-Mail: astrid.baerwolf@phil.uni-goettingen.de und tilsieben@web.de


    Weitere Informationen:

    http://www.generationengeschichte.uni-goettingen.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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