Professur für Historische Geographie schafft Grundlage zur Wiederbelebung des Bamberger Gärtnerviertels
Die Bamberger Gärtnerstadt bildet eine der drei Säulen des Bamberger Weltkulturerbes. Dennoch ist über das Wesentliche dieser Gärtnerkultur, die Bamberger Kulturpflanzen, bisher wenig bekannt. Vor dem Hintergrund der Globalisierung sind Kenntnis, Wertschätzung und Erhalt der lokalen, kulturellen Vielfalt jedoch von großer Bedeutung.
Ziel eines neuen Forschungsvorhabens der Professur für Historische Geographie an der Universität Bamberg ist es daher, das Wissen um die Bamberger Nutzpflanzensorten zu erweitern. Dies geschieht durch Beschreibung der in Vergangenheit und Gegenwart kultivierten Sorten. Das Unternehmen beginnt am 1. November und soll in enger Zusammenarbeit mit dem Projekt "Urbaner Gartenbau" des Zentrums Welterbe Bamberg stattfinden.
Insgesamt soll dieses Projekt drei Teile umfassen, wobei der gerade beschriebene erste Abschnitt sechs Monate dauert und als Vorbereitung und Grundlagenarbeit für die weiteren Schritte gedacht ist. Diese erste Phase des Projekts ist für die Professur für Historische Geographie von besonderer Bedeutung, weil sie in der Kombination von historischen Methoden mit einer andersartigen, ethnobiologischen Herangehensweise wichtige Grundlagen für das Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Gartenland als einem der wichtigen Bestandteile der historischen Bamberger Kulturlandschaft erarbeitet. Die zwei weiteren Projektschritte werden dann vom Zentrum Welterbe der Stadt Bamberg übernommen.
Kontakt:
Prof. Dr. Andreas Dix
Professur für Historische Geographie
Am Kranen 1
96045 Bamberg
Tel.: 0951/863 2316
E-Mail: andreas.dix@uni-bamberg.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Geowissenschaften
regional
Forschungsprojekte
Deutsch

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